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Rassegna Architetti Arco Alpino 2016

Clara Solà MoralesClara Solà MoralesClara Solà MoralesClara Solà MoralesClara Solà MoralesClara Solà MoralesClara Solà MoralesClara Solà MoralesClara Solà MoralesClara Solà MoralesClara Solà MoralesClara Solà MoralesClara Solà Morales

Clara Solà Morales - CADAVAL & SOLÀ-MORALES

Wir bedanken uns herzlich bei der Firma FINSTRAL für das interessante Werkstattgespräch "BUILDING THE THRESHOLD" mit Arch. Clara Solà-Morales - des Architekturbüros CADAVAL & SOLÀ-MORALES (Barcelona)!
Caruso St JohnCaruso St JohnCaruso St JohnCaruso St JohnCaruso St JohnCaruso St John

Caruso St John Architects

Caruso St John Architects

Wir bedanken uns herzlich bei der Firma PROGRESS für den interessanten Vortrag "Flüssiger Stein", des eingeladenen Caruso St John Architects (Zürich) Büros - Arch. Michael Schneider und  Arch. Florian Zierer!
 
hotelmesse 2016hotelmesse 2016

HOTELMESSE 2016

AUSgebaut?! - Hoteliers und Architekten auf der Suche nach neuen Wegen?

Wir bedanken uns herzlich bei der Messe Bozen für den interessanten Vortrag von “AUSgebaut?! - Hoteliers und Architekten auf der Suche nach neuen Wegen?"!!
Rubner GRAFTRubner GRAFTRubner GRAFT

Dream Design Deliver Arch. Wolfram Putz GRAFT

Wir bedanken uns herzlich bei der Rubner Gruppe für den interessanten Vortrag von “Dream Design Deliver", des eingeladenen Arch. Wolfram Putz - GRAFT!!

 

08.09.2016

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SILENT SPACES lighting & sound absorbance

Wir bedanken uns herzlich bei der Fa. XAL für den interessanten Vortrag "SILENT SPACES lighting & sound absorbance" von gestern abend im Museion! Danke Alessandro Maroso & Georg Gabrielli und Arch. Matteo Scagnol! Danke Camilla Martinelli für deine Unterstützung!
 

02.09.2016

40 Jahre Schweigkofler_Werkstattgespräch Peter Haimerl_foto beierle.görlichSchweigkoflerSchweigkofler40 Jahre SchweigkoflerSchweigkoflerSchweigkoflerSchweigkofler40 Jahre Schweigkofler40 Jahre Schweigkofler40 Jahre Schweigkofler40 Jahre Schweigkofler40 Jahre Schweigkofler40 Jahre Schweigkofler40 Jahre Schweigkofler40 Jahre Schweigkofler40 Jahre Schweigkofler40 Jahre Schweigkofler

40 Jahre Schweigkofler

Wir bedanken uns herzlich bei der Fa. Schweigkofler für die tolle, erfolgreiche Veranstaltung und für den interessanten Vortrag "Wild wild wild" des eingeladenen Arch. Peter Haimerl!!

Wir und Architektur. Filme 2014

Dorfentwicklung. 2014

"Wir und Architektur: Dörfer verändern sich"
wird am Sonntag, 1. März um 9.45 Uhr auf RAI ALTO ADIGE ausgestrahlt und am selben Tag um 22.30 Uhr wiederholt. 
Dieser Film zeigt anhand unterschiedlichster Beispiele, welche städteplanerischen, architektonischen und wirtschaftlichen Veränderungen in Dörfern Südtirols dazu führen, dass dort wieder mehr Lebensqualität entstehen kann und die Dorfzentren wieder zum sozialen Mittelpunkt werden können.
 

Stadterneuerung. 2014

Wir und Architektur. Stadterneuerung.
wird am Sonntag, 18. Jänner um 22.30 auf RAI ALTO ADIGE ausgestrahlt und am 1. Februar um 9.45 wiederholt.
Dieser Film zeigt die baugeschichtliche Entwicklung Bozens auf und erklärt die Wechselwirkungen zwischen den wirtschaftlichen und sozialen Hintergründen und der Stadtentwicklung. 
In einer Zeit, in der nur mehr über einzelne Bauvorhaben diskutiert wird, welche jedoch immer auch auf die ganze Stadt ihre Auswirkungen haben werden, erscheint es wichtig, dass die Bevölkerung eine gesamtheitliche Sicht über die Stadt Bozen entwickelt.
 

Bauernhaussanierung. 2014

"Wir und Architektur: Bauernhaussanierung"
wird am Sonntag, 15. März, um 9.45 Uhr gesendet und um 22.30 Uhr am selben Tag wiederholt, immer auf RAI ALTO ADIGE.
Dieser Film berichtet über die Initiative "Ideenwerkstatt Bauern(h)auszeichnung", bei der alte Südtiroler Bauernhöfe den heutigen Bedürfnissen angepasst werden sollen, ohne ihren ursprünglichen Wert und Charme zu verlieren. Er will auf die Besonderheit unserer Bautradition und Baukultur hinweisen und weitere Bauern, welche Besitzer alter Höfe sind, animieren, bei der kommenden Ausgabe der Ideenwerkstatt 2015 mitzumachen.
 

Wir und Architektur. Filme 2013

Gewerbezonen in Südtirol. 2013

Gewerbezonen in Südtirol stehen am Eingang eines Dorfes und sind oft triste Orte – ohne Anspruch auf Schönheit, Nachhaltigkeit und oft ohne Mehrwert für die Unternehmen. Doch es gibt Ausnahmen. Gelungene Beispiele einzelner Gebäude oder eines ganzen Gewerbegebietes zeigen auf, wie vorteilhaft anspruchsvolles Bauen, die richtige Standortwahl und der Landschaftsdialog auch für Gewerbetreibende sein kann:
In Welschnofen haben Politik, Raumordnung und Architektur harmonisch ineinander gegriffen und einen neuen Dorfteil geschaffen. Das Kieswerk Beton Eisack in Vahrn hat hohe ästhetische Ansprüche mit innovativen ökologischen Zielsetzungen verbunden. Die Firma Lignoalp in Brixen hat das eigene Pioniersdenken im Holzbau in Architektur gefasst und damit den Hauptsitz zu einer unternehmerischen Visitenkarte gemacht.

upgrade. 2013

Erhalten, bewahren und erneuern sind wichtige Themen für Südtirols Kulturlandschaft und Baugewerbe. Architekten, Bauherren und Experten zeigen an ausgewählten Beispielen die wichtigsten Aspekte einer nachhaltigen und nach neuesten energetischen Kriterien ausgerichteten Aufwertung bestehender Wohngebäude auf.
 

Tourismus 2013

Ein Teil unserer Bevölkerung setzt  sich für rücksichtsvolle, auf den Ort eingehende Architektur ein, auch für die Wertschätzung von historischem Bestand, andere glauben mehr die angeblich größere Wirtschaftlichkeit großer Strukturen und verzeihen hier manche „Bausünden“.
Die unterschiedliche Sichtweise gilt es verstärkt durch Gesprächsbereitschaft zu überbrücken: es ist höchste Zeit weg zu kommen von dem „einer gegen den anderen“, es braucht unbedingt mehr Partizipation, mehr Einbeziehung und Aufklärung der gesamten Bevölkerung, wir müssen gemeinsam lernen, im Ganzen zu denken.
wir behandeln 3 Aspekte des Tourismus:
  1. Reisen, mit Beispiel  Timmeljochstrasse,
  2. Rasten, mit Beispiel Lanz,
  3. Aufhalten, mit beispielhafter regionaler zeitgenössischer Architektur, Architelktur, die die Besonderheiten unseres Landes hervorhebt(Identität, Einzigartigkeit) Beispiel: Burgeis, Hotel Weisses Kreuz-Löwe: Sanierung eines denkmalgeschützten Hauses mit Erweiterung, unter Einbeziehung des gesamten Dorfkerns
AUSgebaut?! – Hoteliers und Architekten auf der Suche nach neuen Wegen

AUSgebaut?! – Hoteliers und Architekten auf der Suche nach neuen Wegen

Abstract_Sanft-mobil in Pfelders. Entwürfe für ein alpines Bergdorf, siehe << HIER >>
Ausgebaut? Andreas Gottlieb Hempel, siehe << HIER >>
Architektur als Gastgeber, Referent Axel Simon, siehe << HIER >>
gestern - heute – morgen, was bleibt? Sonja Gasparin, siehe << HIER >>
Ideenwerkstatt Bauern(h)auszeichnung 2015
Die Ideenwerkstatt „Bauern(h)auszeichnung“ findet auch heuer wieder großes Interesse

Den Erhalt traditioneller Bauernhäuser haben sich der Südtiroler Bauernbund, die Architekturstiftung Südtirol, ITAS-Versicherungsverein, Südtirol Marketing (SMG), die Landesabteilungen für Denkmalpflege sowie Natur, Landschaft und Raumentwicklung und die Stiftung Südtiroler Sparkasse zum Ziel gesetzt. Dazu wurde die Initiative „Bauern(h)auszeichnung“ ins Leben gerufen. Auch heuer wurden wieder bäuerliche Familien und Architekten ausgezeichnet.
Sanieren oder abreißen? Diese Frage stellen sich Bauern häufig. Einen Anreiz zum Erhalt alter, wertvoller Bauernhöfe will die Initiative „Bauern(h)auszeichnung“ geben und hat dafür zwei Wettbewerbe ins Leben gerufen. Bei der „Ideenwerkstatt PLANEN“ werden Architekten für den besten Ideenentwurf für die zukünftige Sanierung typischer Südtiroler Bauernhöfe ausgezeichnet. Der „ITAS-Preis“ hingegen prämiert bäuerliche Familien für eine bereits erfolgte vorbildliche energetische Sanierung ihres Bauernhofes.

Die Ideenwerkstatt Bauern(h)auszeichnung sorgt bei Bauern und Architekten für großes Interesse: 45 Architekten aus Südtirol haben sich wieder mit den Bäuerinnen und Bauern vor Ort getroffen, um gemeinsam das Potential ihrer historischen Bauernhäuser zu erkennen und Überlegungen über die sinnvollste Art der Sanierung anzustellen.

Auch heuer war es der Jury wieder gelungen, drei unterschiedlichste Typologien von Bauernhäusern auszuwählen, und es wurde anlässlich der Lokalaugenscheine wieder klar, wie unterschiedlich die Vorstellungen für eine zukünftige Nutzung sind und wie vielfältig die Möglichkeiten einer zeitgemäßen Umgestaltung sein werden:
Die einen möchten eine Haushälfte für die eigene Familie sanft sanieren und eine zweite Wohnung für Gäste oder die bereits erwachsen werdenden Kinder in der zweiten Haushälfte und dem Dachgeschoss ausbauen, die anderen planen, das unter Denkmalschutz stehende Haus als Mehrgenerationenhaus mit anschließender Hofkellerei auszubauen. Zuletzt gibt es auch jene, die zwar schon ein paar Vorstellungen zur Nutzung haben, aber die Gelegenheit nutzen möchten, zu verstehen, was sie aus ihrem zurzeit leer stehenden Haus alles machen können.

Alle sind sich bewusst, dass der Wert, der in ihren historischen Bauernhäusern steckt, in keinem Neubau zu finden ist. Alle haben sie vor, die bestehenden Strukturen mit viel Sensibilität den heutigen Wohnbedürfnissen anzupassen, indem sie vorhandene Materialien wiederverwenden und auch auf energiesparende Bauweisen achten wollen.
Die drei ausgewählten Familien, die alle in der Landwirtschaft arbeiten,  haben sich sehr positiv über die Tatsache geäußert, dass sich unterschiedliche Organisationen wie die Architekturstiftung Südtirol, der Südtiroler Bauernbund, Südtirol Marketing (SMG), das Landesdenkmalamt und die Abteilung für Natur, Landschaft und Raumentwicklung, ITAS-Versicherungen und die Stiftung Südtiroler Sparkasse zusammengeschlossen haben und das Projekt gemeinsam begleiten  und so wahrscheinlich auch helfen werden, bürokratische Hürden leichter zu überwinden.

Bis Mitte August hatten die Architekten nach dem gemeinsamen Lokalaugenschein Zeit, um nachhaltige, maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln und diese dann den Bauern als Entwurfsideen vorzustellen. Ziel aller Beteiligten ist es, aufzuzeigen, dass es Sinn macht, die historischen Bauernhäuser als Kulturgüter vor dem Verfall zu retten - und dadurch ein Stück unserer Südtiroler Kulturlandschaft.

Eine zweite Initiative zum Schutz historischer bäuerlicher Bausubstanz, der ITAS-Preis, geht ebenfalls weiter. Zur Zeit besichtigt die Jury drei ausgewählte Objekte vor Ort. Die Prämierung der besten energetischen Sanierung alter Bauernhäuser erfolgte zusammen mit der Preisverleihung für den besten Entwurf der Ideenwerkstatt.

Die Jury hat heuer folgende Entwürfe prämiert:

Siegerprojekt Grabmayrhof: Dr. Arch. Irmgard Brunner
Siegerprojekt Plattner Hof: Arch. Heinrich Zöschg & Arch. Alexander Karnutsch
Siegerprojekt Pillhof: Arch. Jürgen Prosch & Arch. Felix Kasseroler
 
Für die Sparte ITAS Preis für gelungene Sanierung: Ruckenzaunerhof der Fam. Pfischer Arch. Sylvia dell’Agnolo, Ing. Egon Kelder

und
ITAS Anerkennungspreis Obergasserhof der Fam. Bergmeister Arch. Christian Moser

PRESSETEXT: siehe << HIER >>
PRESSE: Dolomiten siehe <<HIER >>
Ideenwettbewerb 2015Tour BauernhauszeichnungTour BauernhauszeichnungTour BauernhauszeichnungTour BauernhauszeichnungTour BauernhauszeichnungTour BauernhauszeichnungTour BauernhauszeichnungIdeenwettbewerb 2015Idenwettbewerb 2015Ideenwettbewerb 2015Ideenwettbewerb 2015Ideenwettbewerb 2015Ideenwettbewerb 2015Ideenwettbewerb 2015Ideenwettbewerb 2015Ideenwettbewerb 2015Ideenwettbewerb 2015
Bäuerliche Bautradition zu erhalten ist das Ziel der Initiative „Bauern(h)auszeichnung“. Preisverleihung vom 6.11.2014
Alte Bauernhäuer werden aus Kostengründen häufig abgerissen und durch neue Wohnhäuser ersetzt. „Mit der Initiative „Bauern(h)auszeichnung“ sollen Bauern ermutigt werden, alte schützenswerte Bauernhäuser vorbildlich zu sanieren“, erklärte Bauernbund-Obmann Leo Tiefenthaler.
Gleich zwei Wettbewerbe sollen sie dabei unterstützen. Bei der „Ideenwerkstatt PLANEN“ werden Architekten für den besten Ideenentwurf zur Sanierung typischer Südtiroler Bauernhöfe ausgezeichnet. Der „ITAS-Preis“ hingegen prämiert Landwirte für die beste energetische Sanierung ihres Bauernhofes. Für den Präsidenten der Architekturstiftung Carlo Azzolini würden beide Initiativen dazu beitragen, ein Stück Südtiroler Kulturgeschichte zu erhalten. 

„Ideenwerkstatt PLANEN“: Die ersten Sieger stehen fest
Knapp ein Dutzend Landwirte, die ihre Bauernhöfe sanieren möchten, haben sich bei der „Ideenwerkstatt PLANEN“ beworben. Karl Pichler, Präsident der Stiftung Sparkasse, hob die große Bedeutung der bäuerlichen Baukultur hervor. Der Erhalt alter Höfe komme allen zugute.
Die Jury hatte drei Bauernhöfe ausgewählt: den Rackerterhof der Familie Mur am Ritten, den Daiml-Hof von Familie Weissenegger in Völs und den Burgstallerhof der Familie Burgstaller in Vintl. Alle drei Höfe sind über 100 Jahre alt und gehören zu einem bewirtschafteten landwirtschaftlichen Betrieb.
Knapp 50 Architekten haben sich die Höfe angeschaut und 25 Ideenentwürfe für eine kostengünstige und maßgeschneiderte Sanierung des Hofes eingereicht. Der beste Entwurf für die Sanierung des Rackerterhofes stammt von den Architekten Heinrich Norbert Zöschg und Alexander Karnutsch aus Lana. Beim Burgstallerhof haben die Vorschläge der Architekten Sabrina Pievani aus Brixen und Rodolfo Zancan aus Bozen die Jury am meisten überzeugt. Die beste Idee für die Sanierung des Daiml-Hofes hatte das junge Architektenteam Katrin Lahner und Magdalena Donà aus Kaltern eingereicht
Allen Planern sei es gelungen, auf die Charakteristik des jeweiligen Hauses einzugehen, alle wertvollen Elemente zu bewahren und gleichzeitig einen möglichst hohen Wohnkomfort für die bäuerlichen Familien zu garantieren, so die Meinung der Jury.
„Wir verstehen Südtirol nicht als Tourismus-Destination, sondern als Lebensraum: Nur was wir Südtiroler selber mit Stolz pflegen und wertschätzen, ist auch glaubwürdig in den Augen unserer Gäste. Die historischen Gebäude erzählen Geschichten, sie prägen die Atmosphäre dieses Landes, sie gehören zu den beliebtesten Fotosujets für Einheimische, für Journalisten und unsere Gäste aus nah und fern“, sagt SMG Präsidentin Uli Rubner.

„ITAS-Preis“ für vorbildliche energetische Sanierungen
Zum 2. Mal wurde auch der „ITAS-Peis“ verliehen. Er richtet sich an Landwirte, die ihr Haus bereits vorbildlich energetisch saniert haben. „Bewertet wurden Gebäude, die entweder denkmalgeschützt oder architektonisch von Bedeutung sind und nach 2005 saniert wurden. Zudem muss das Bauernhaus mindestens 50 Jahre alt und Teil eines bewirtschafteten Hofes sein“, betonte ITAS-Vizepräsident Gerhart Gostner. Insgesamt zwölf Bauern hatten sich um die Auszeichnung beworben.

Gewonnen hat schließlich die Familie Thöni vom Aussergrub Hof in St. Nikolaus/Ulten, die von Architekt Ruvidotti betreut wurde. Zudem verlieh die Jury einen Anerkennungspreis an die Familie Kofler-Rainer vom Infanglhof im Pfossental in Schnals.
Mehr Informationen über beide Initiativen, die Ideenentwürfe und die Termine für die Teilnahme an den Wettbewerben 2015 finden Sie unter www.bauernhauszeichnung.it

Bildnachweis: ITAS VVaG/ Roberto Bernardinatti.

IdeenwettbewerbIdeenwettbewerbIdeenwettbewerb
Wir und Architektur - Upgrade
Erhalten, bewahren und erneuern sind wichtige Themen für Südtirols Kulturlandschaft und Baugewerbe. Architekten, Bauherren und Experten zeigen an ausgewählten Beispielen die wichtigsten Aspekte einer nachhaltigen und nach neuesten energetischen Kriterien ausgerichteten Aufwertung bestehender Wohngebäude auf.


Vortragsabend mit Lucia Corti und Sergio Calò

Die beiden Vortragenden haben zu Beginn die Ziele ihrer Arbeit aufgezeigt:
  • unsere historischen Bauten aufwerten, damit sie nicht verloren gehen
  •  Arbeiten zur Energieeinsparung an ihnen vornehmen, indem auch erneuerbare Energieträger eingesetzt werden,
  • auf den Verbrauch von grauer Energie achten, welche in den Materialien des Bestandes innewohnt,
  • die Kunden sensibilisieren, indem über Wirtschaftlichkeit aber auch über Wohnkomfort gesprochen wird: von der Kontrolle der Raumfeuchtigkeit bis zur Anwendung von umweltverträglichen Materialien (von der Produktion bis zur Entsorgung) 
Eine europäische Norm verlangt dass wir einsparen und wiederverwerten. Es braucht aber auch Respekt gegenüber dem Baubestand und der Geschichte.
Recycling bedeutet auch Transporte zu vermeiden, indem z.B. alte Bodendielen oder die alten Fensterrahmen wiederverwendet werden. Auch wo kein Denkmalschutz besteht, verlangt der gesunde Menschenverstand den Schutz bestehender Bauten oder Bauteile. Reversibilität hingegen bedeutet Arbeiten so auszuführen(z.B. im Trockenbau), dass sie in einem späteren Zeitpunkt auch wieder ohne großen Aufwand entfernt oder verändert werden können.
Lucia Corti sprach von den Problematiken der Innendämmung aber auch von der Möglichkeit, durch Auswahl der geeigneten Materialien Wärmedämmung und Luftfeuchtigkeit in den Räumen in Einklang zu bringen. Sie wies auch auf die Notwendigkeit des Einbaues von kontrollierten Raumlüftungen hin, da sich die Gewohnheiten der Bewohner geändert haben und heute kaum jemand die nötige Lüftung per Hand durchführen kann. Da die historischen Bauten ein sehr sensibles Gleichgewicht aufweisen, ist es notwendig, atmungsaktive Wandaufbauten zu wählen, um das hygrometrischen Verhalten der Bausubstanz nicht zu stören. Man weiß noch wenig über die Auswirkungen von einer veränderten energetischen Situation auf die vorhandenen Materialien (siehe Kondenswasserbildung). Daher ist es nötig, die einfachen technischen Konzepte zu analysieren und verstehen, nach denen die Bauten ursprünglich erstellt worden waren und doch einen hohen Wohnkomfort garantiert hatten. Sehr oft bedeutet der geringere Eingriff den besseren Eingriff.
Nachdem sich die Ansprüche der Bauherrn geändert haben, benötigt man oft sehr reduzierte aber sehr ausgeklügelte Anlagentechnik, um die Gebäudehülle so wenig wie möglich angreifen zu müssen: von Geothermie bis zu eingebauten Heizschlangen, die im Sommer auch die Kühlung übernehmen.
Der Baubestand lässt nicht jede Funktion zu, daher ist vor jedem Eingriff in die Substanz die zukünftige Nutzungsbestimmung gut zu überlegen. Bei der richtigen Wahl kann in einem historischen Gebäude ein ausgezeichneter Wohnwert entstehen.
Beide Referenten haben darauf hingewiesen, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit zwischen Architekten und Fachplanern bereits in der Planungsfase ist und wie wichtig es auch ist, die Arbeiten sofort mit den Handwerkern zu besprechen, um die jeweiligen Kompetenzen am besten einbringen zu können. Es wurde auch auf die positive Zusammenarbeit mit der Klimahausagentur hingewiesen, die es ermöglicht, verwendete Materialien auf wissenschaftliche Weise vorab zu untersuchen und so eine rein empirische Anwendung zu vermeiden.
Sergio Calò wies darauf hin, dass Eingriffe in historischen Bauten - auch wenn sie nicht unter Denkmalschutz stehen – sich in keinen Katalog einreihen lassen. Sie benötigen eine Zusammenarbeit von Planern, Unternehmen und Handwerkern in Netzwerken, um durch Kreativität und ständige Fortbildung immer wieder neue Lösungen zu finden, die unter Berücksichtigung von Auflagen, Normen und möglichen Ausführungstechniken den Baubestand respektieren und erneuern. Der erhöhte Aufwand in der Planung, der nicht auf den Kunden abgewälzt werden kann, ist als notwendige Weiterbildung zu betrachten.
Durch einen genauen Amortisierungsplan, mit dem sich nachweisen lässt, dass Materialien, die etwas mehr kosten, jedoch langlebiger sind und nach 15-20 Jahren positiv in der Bilanz stehen, können Bauherren überzeugt werden, dass es sich auszahlt, in die bestehende Bausubstanz zu investieren, da dies der Wirtschaft und den Unternehmen neuen Sauerstoff gibt. Wenn bei energetischen Sanierungen auf Qualität, Wohnkomfort und den Wert der Kulturgüter geachtet wird, ergibt sich ein wirtschaftliches  Ergebnis, welches weitere Investitionen in Kulturgüter ankurbelt. Unternehmen sollten nicht in Kulturgüter investieren, um der Kulturgüter zuliebe, sondern weil es sich rentiert: weil diese Investitionen Prestigeobjekte schaffen, die einen großen Mehrwert mit sich bringen. Es muss auch der kulturelle Gedankensprung geschafft werden, der es erlaubt, historische Bauten für unterschiedlichste Nutzungen zu verwenden, nur um sie wieder mit Leben zu füllen und für die Nachwelt zu retten.
In der abschließenden Diskussion wurde festgestellt, dass zu viel Gewicht der energetischen Effizienz der bestehenden Gebäude zu geben, leicht zu deren Verfall oder Abbruch führen kann, falls sie nicht unter Denkmalschutz stehen. Es sollte nicht nur ein technischer Diskurs geführt werden, sondern auch alle planerischen Probleme bedacht werden: ein Gebäude zu sanieren, bedeutet in das Gebäude zu investieren. Wenn bei Sanierungsmaßnahmen aber auch die Erhaltungskosten bedacht werden, gewinnt das Gebäude in Zukunft an Wert.
Schlussendlich wurde angeregt, ein Gebäudekataster der erhaltenswerten Gebäude anzulegen, um die Bevölkerung dafür zu sensibilisieren..
 
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Südtiroler Architektur im Gespräch - Dorfgespräche

Das letzte Dorfgespräch im Jahr 2012 hat am Samstag, 17.11. in der Produktionshalle der Firma Damiani-Holz&Ko, Brixen, stattgefunden. Prof. Gerhard Glüher, der die Serie der Dorfgespräche moderiert hat, findet diese Gespräche so interessant und wertvoll, weil sie Fachleute und Menschen aus den unterschiedlichen Kulturkreisen mit jener Bevölkerungsschicht zusammenführen, die tagtäglich von den jeweiligen Problemen betroffen ist. Die Tatsache, dass Planer, Verwalter, Politiker, Medienleute und sonstige Querdenker mit den „normalen“ Bürgern zusammensitzen und sich Gedanken austauschen, ist eine gute Gelegenheit über Aspekte nachzudenken, die im normalen Tagesgeschehen oft übersehen werden. Man wird sich hier der Notwendigkeit bewusst, dass jeder im Kleinen seine Verantwortung übernimmt und nicht die Schuld bei den anderen sucht.

In diesem Sinne möchte die Architekturstiftung auch weiterarbeiten und liefert hier eine kleine Zusammenfassung der wichtigsten Argumente, die am Samstag zum Thema Gewerbegebiete/Gewerbebauten angesprochen worden sind: Es wurden die Hintergründe der „Verschandelung“ der Landschaft durch chaotisch gesetzte und gebaute Gewerbegebiete genannt: Einerseits die Entwicklungspolitik der 60-80-er Jahre, welche bemüht war, durch Ausweisung von Gewerbegebieten in jedem Dorf die Bevölkerung auf dem Land zu halten, mit Gemeinden, welche Flächen auswiesen, die für die Landwirtschaft „wertlos“ waren, aber wohl auch die Gesetze, welche so viele Details vorschreiben wollten, dass am Ende Ansiedlungswillige Jahre warten mussten um zu wissen, ob und wo sie einen Betrieb errichten können. Auch ließ das Bedürfnis, sich anzusiedeln oder zu erweitern, den Betriebsinhabern keine Zeit, sich Gedanken um Landschaft, Zersiedlung, Lebensqualität der nahen Dorfzentren und Mobilität zu machen.

Nachdem heute versucht wird, Südtirol als „begehrtesten Lebensraum Europas“ zu positionieren, ist hier ein sofortiges Umdenken notwendig: Landschaft ist das Kapital Südtirols, aber auch die Unternehmen sind ein Kapital, dem das Land seinen Wohlstand verdankt. Beides gilt es zu verteidigen.
Die Ansprüche der Landschaft und der Unternehmer sind meistens konträr und stoßen gerade in den Gewerbegebieten aufeinander. Beim Thema Gewerbebau/gebiete geht es um Wirtschaftspolitik, Standortpolitik und Arbeitsplätze, es geht um Ansiedlungen, um raumplanerische Durchführungspläne, um Kontakt zwischen Bauwerbern und Gemeinden: auf allen diesen Ebenen sind zur Zeit große Reformen und Änderungen im Gange: Vor dem architektonischen Projekt braucht es gute raumordnerische Planung, wo Planung „in die Zukunft schauen und miteinander nach Antworten suchen“ bedeutet, wo nicht Details sondern das Gesamte betrachtet wird, eine Planung, die flexibel genug sein muss, um den schnellen wirtschaftlichen Veränderungen, die auf uns zukommen, auch Rechnung tragen zu können. Am Ende kann dann gute architektonische Planung stehen, die das Image des Unternehmens stärkt und durch zufriedene Mitarbeiter einen Mehrwert schafft.

Damit diese gemeinsamen Ziele erreicht werden können, braucht es einige grundsätzliche Änderungen:
- Bestandsnutzung vor Neuausweisung, hier ist die BLS dabei ein Kataster zu erstellen, welches alle Leerstände verzeichnet. Förderungen müssen die Bestandsnutzung prämieren, nicht die Neuausweisung
- eine Reform der Baulandzuweisung – Enteignung und Zuweisung sollen wegfallen und an ihrer Stelle die Eigentümer direkt an die Betriebswerber verkaufen (wobei es hier sicher neue Regeln braucht, die verhindern, dass nur marktwirtschaftliche Überlegungen die Flächenausweisungen bestimmen)
- eine Raumordnungsplanung mit neuen Gesetzen und Instrumenten, mit weniger, aber klareren und strengeren Regeln (Qualitätskriterien), in der Raumplaner und Unternehmer miteinander die Grundlagen schaffen , die verhindern sollen, dass unzählige nachträgliche Kompromisse eine gute Raumplanung wieder zunichte machen
- einen übergemeindlichen Standortentwicklungsplan(STEP), über den sich Gemeinden zusammenschließen, um die sinnvollsten Bauplätze zu finden und den voraussichtlichen Bedarf festzulegen
- andere Kontakte zwischen Bauherren und Baukommissionen: es braucht Bauherren, die sich bewusst sind, dass der Architekt als Planer notwendig ist, Bauherren die aufgefordert werden, mit ihrem Planer noch vor Planungsbeginn zu einer Beratung zur Gemeinde zu gehen, wo sie jedoch schnell gültige Antworten über Möglichkeiten und Rahmenbedingungen bekommen müssen. Weiters ist es notwendig, dass Architekten vermehrt aufgefordert werden, sich in die Planungsprozesse einzubringen, während Ingeneure, als häufigste Planer der großen Gewerbebauten, sich stärker ihrer großen Verantwortung bewusst werden müssen. Vermehrt wurde in der Diskussion das Vermeiden monofunktionaler Zonen gefordert, eine Durchmischung von Wohnen und Arbeiten sei anzustreben, die verhindert, dass einzelne Dorf- und Stadtviertel ausgestorben wirken und andauernd zwischen Arbeitsplatz und Wohnort gependelt werden muss. Ein Annähern zwischen Wirtschaft und Kultur wäre wünschenswert, kulturelle Veranstaltungen, die in Betriebsgebäuden stattfinden, stellen eine Möglichkeit der Begegnung dar.

Es wurde auch festgestellt, dass zu wenig an Nachbarschaft gedacht würde, dass zu viel „Ichbezogenheit“ die Landschaft präge.
Die Sichtweise, dass arbeitende Betriebe immer schön sind, auch wenn sie in verunstalteter Landschaft und hässlichen Gebilden angesiedelt sind, wurde nicht von allen Anwesenden geteilt, man war sich jedoch einig, dass Förderung von effizienterer Raumplanung und besserer Architektur indirekt die Wirtschaft und die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe stärken würde.
Der Diskussion war eine Besichtigungsfahrt voraus gegangen, von der beispielhaften Gewerbezone von Welschnofen, zum extravaganten Betrieb „Holzblock„ in Pontives, vom strategisch und landschaftlich gut gelegenen Kieswerk Beton Eisack in Vahrn über die sensibel gepflegte Industrieanlage Plose Mineralwasser in Brixen bis zum neuen Betriebsgebäude der Firma Damiani. Während die Anlage von Welschnofen alle Kriterien einer guten Planung veranschaulichte, wiesen die anderen Bauten jeweils auf besondere positive Aspekte hin.

Virna Bussadori, Gabriele Crepaz, Gert Lanz, Peter Paul Kainrath, Arno Kompatscher, Ulrich Stofner, Nikolaus Tribus und Michaela Wolf hatten als geladene Gäste zu Beginn ihre Meinungen und Kenntnisse eingebracht, es folgte eine sehr ausgewogene Diskussion, an der sich das Publikum rege beteiligte.
Zwischen Erhalt von historischen Erinnerungen und Baukultur und den Notwendigkeiten der heutigen Wirtschaftswelt. Durch das Dorfgespräch, das die Architekturstiftung am Samstag, den 29.9. in Laas im Vinschgau veranstaltet hat, wurde versucht, ein neuer Weg für diese Problemlösung zu finden:
nur einem gemeinsamen Gespräch und Gedankenaustausch zwischen Gemeindeverwaltern, Bürgern und Planern kann man Voraussetzungen schaffen, um die bestehende wertvolle Bausubstanz der Dörfer zu erhalten und gleichzeitig die soziale Struktur, das Leben in den Dorfzentren lebendig zu erhalten, auch „Querdenker“ sind nötig für neue Sichtweisen.

In der vollbesetzten Markuskirche wurden einige wichtige Erkenntnisse gesammelt:

Es ist ganz wichtig, dass es endlich diese gemeinsamen Gespräche zwischen Nutzern, Betrachtern und Planern gibt, da nur Gespräche unter unterschiedlichen Interessensvertretern neue Erkenntnisse bringen. Es braucht auch mehr Wissensvermittlung und Wissensaustausch zwischen Planern und Bauherrn, ein Gespräch auf Augenhöhe, man muss sich besser verstehen lernen und aufeinander eingehen.

Die gesetzlichen Bestimmungen für das Bauen in den Ortskernen, Erweitern der Wohnbauzonen, Gewerbezonen usw. sind zu überarbeiten. Einiges wird zur Zeit schon gemacht, aber hier müssen sich die Architekten mehr einbringen, da die Entwicklung nur durch weitsichtige urbanistische Planung zu steuern ist.: „wir sind nicht Besitzer der Erde, sondern nur Nutznießer und haben sie der nächsten Generation heil weiter zu geben“ (K.Marx).

Landschaft und Orte verändern sich und diese Veränderung vollzieht sich in den letzten Jahrzehnten wie im Zeitraffer. Diese Verwandlung bedeutet meistens eine Uniformierung, sei es in der Architektur, sei es im Bild der Landschaft. Klimahäuser schauen überall gleich aus, egal in welchem Dorf oder Tal sie platziert wurden und die Monotonie der intensiven, monokulturellen Landwirtschaft bringt Landschaft, Umwelt und auch den Tourismus in Gefahr.

Frühere Generationen passten die Bausubstanz ganz selbstverständlich den Bedürfnissen an, sie gingen aber sehr sparsam mit allen Ressourcen um. Die heutigen großen Möglichkeiten lassen uns diese Sensibilität verlieren.

Heute stehen in vielen Ortszentren Gebäude leer: der Verlust der Dorfzentren geht aber mit Zersiedlung einher: überall mitten im Grünen entstehen neue Wohn- und Gewerbegebiete, sinnlose Mobilität wird verstärkt. Die Entwicklung muss weitergehen, man kann aber für schonende Entwicklungen sorgen, sei es in der Landwirtschaft, als auch im Tourismus. Die Landwirtschaft ist im gesamten Gespräch sehr wohl zu berücksichtigen, da z.B. die Obstmagazine als die Stadl der heutigen Zeit zu betrachten sind, die die Landschaft besonders stark beeinträchtigen: wenn man das zukünftige Gemeinwohl bedenkt und nicht nur den schnellen Profit, ist es zu überlegen, ob z.B. in Zukunft die radikale Form der Monokultur des Obstanbaues des Untervinschgaus auch auf den Obervinschgau auszudehnen ist, vielleicht bieten neue, andere Wirtschaftsweisen größere Chancen für Nachhaltigkeit.

Es gilt ein Gleichgewicht zu finden, zwischen der Notwendigkeit der Wirtschaft und dem Erhalten von historischen Erinnerungen und Werten, welche der Gegenwart neue Energie verleihen und Emotionen wecken. Es gilt nicht tote Denkmäler zu erhalten, sondern lebende, die vom Besitzer und der Gemeinschaft getragen werden, dies durch überlegte Gestaltung als auch Platzierung und richtige Funktionswahl. So kann sich auch die Denkmalpflege mit all ihrem Wissen positiv einbringen. Man darf sich aber nicht verkrampfen, sondern muss stets die Sinnhaftigkeit des Weiterbauens hinterfragen. Es geht um Stimmigkeit.

Regionales Bauen, also Bauen, das sich auf den Bestand und die umliegende Landschaft bezieht, muss sich immer weiter entwickeln, Bauten müssen sich sehr wohl den neuen Bedürfnissen anpassen, sich weiterentwickeln, aber durch Material-und Formenwahl und Maßstab ist ein Bezug zum Bestand herzustellen. Erste positive Beispiele belegen, dass Leben und Wohnen im Dorfzentrum wieder bei jungen Menschen beliebt wird und als Mehrwert anerkannt wird. Die Gemeinde Schluderns, wie auch das Dorf Kortsch zeigen, dass Wohnen im sanierten Bestand attraktiv sein kann: Es braucht noch Umdenken und Bewusstseinsbildung: jeder Einzelne trägt durch sein Verhalten dazu bei, das Leben im Dorf lebendig zu halten.

Eine Gemeindeverwaltung kann starke Zeichen setzten: durch Beratung in der Gemeinde von Seiten der Landessachverständigen schon bei Planungsbeginn, durch Arbeitsgruppen die sich über Ortsbildgestaltung Gedanken machen, durch Wettbewerbe zur Gestaltung der Plätze und Wege. Sie sollte sich auch einbringen, um Interessenskonflikte vor Baubeginn zu klären.

Dies sind alles Prozesse, die Zeit erfordern, das Beispiel von Glurns wurde genannt, wo durch „Zwangsbeglückung“ verhindert wurde, dass der historische Bestand als „nutzlos“ abgebrochen wurde und erst heute als Bereicherung gewertet wird.

Weiters wurde von mehreren Seiten darauf hingewiesen, dass gerade über den Sanierungssektor die örtliche Wirtschaft durch Verwenden regionaler Materialien, Handwerker und Unternehmen gestärkt werden kann, wobei auch hier neue Wege zu suchen sind: Einheimische Materialien haben eine Chance, wenn man Vergleiche zieht und Verantwortungen aufzeigt. Schlussendlich wurde auch bei diesem Dorfgespräch festgestellt, dass Unternehmen sind sich heute schon im Klaren, dass gute Architektur für das Image eines Betriebes wichtig ist und die Wertschöpfung steigert.

Der Diskussionsrunde vorausgegangen war eine Besichtigungsfahrt zu einigen, ganz unterschiedlichen Beispielen guter Bauten im Bestand: vom privaten Wohnhaus, zur überdachten Mistlege, die als kleines Schmuckstück mitten im Dorfkern für Gesprächsstoff sorgt, vom Sanierungs-und Erweiterungsbau der Pfarrei in Tabland, über die Aufstockung und Sanierung der Grundschule in Schlanders bis zur Erweiterung der alten Remise in Mals, und schließlich zum Museumseinbau im Kloster Marienberg- alles Bauten, die eindrücklich veranschaulichen, wie moderne Strukturen, die den heutigen Bedürfnissen entsprechen, sinnvoll mit Strukturen, die an die Bautradition des jeweiligen Ortes erinnern, verbunden werden können.
Die Architekturstiftung Südtirol organisiert diese Gesprächsrunden mit Besichtigungsfahrten, weil sie dazu beitragen möchte, dass über Mehrwert von qualitativ hochwertiger Planung und Ausführung gesprochen wird, über den Wert von Landschaft und Ensembles, Argumente die allen am Herzen liegen sollten, die an unsere Zukunft als Wirtschaftsstandort glauben.

Während der Besichtigung des Hotels Pupp in Brixen, der Raststätte Lanz in Schabs, dem Stratahotel und Hotel Drei Zinnen in Sexten sowie dem grauen Bär in Innichen wurde klar, wie wichtig es ist, dass einerseits der Hotelier die Seele des Hauses ist, sich mit ihm Eins fühlt, andererseits aber auch das Äußere des Gebäudes stimmig mit dem Inneren ist und auch die Einbindung in die Umgebung respektiert wird.

Den Auftakt bildeten grundsätzliche Überlegungen zum Thema, die durch Bilder begleitet wurden:
Architektur ist ein Teil unserer Kultur, alle müssen sich ihrer Verantwortung bewusst sein, wenn sie ein Bauwerk in die Landschaft stellen wollen. Landschaft gehört allen, sie darf nicht zur Befriedigung von Privatinteressen zerstört werden. Bauen ist keine Privatangelegenheit, jeder Bau hat Auswirkungen auf seine Umgebung und somit das soziale Gefüge eines Dorfes oder der Stadt.

Aber es geht nicht, wie viele meinen, um Formen und Stile, es geht vielmehr um Haltung und der Stimmigkeit zwischen Bauherr, Bauwerk und Umgebung. Architektur ist eine Verflechtung von Ort, Atmosphäre und der Aufgabe, welche das Gebäude erfüllen soll. Bauwerke können ihre Umgebung positiv beeinflussen, unauffällig im Hintergrund stehen, aber auch sensible Orte stören oder zerstören.Zu oft drücken Bauten nur Individualität und Selbstherrlichkeit aus und fügen sich keineswegs in ein größeres Ganzes ein.

Beim ersten Gespräch in Tramin ist klar geworden, dass Architektur im Wirtschaftszweig des Weinbaus immer wichtiger wird. Man hofft dass auch im Sektor des Tourismus diese Erkenntnis eintritt.

In der lebhaften Diskussion kamen dann recht konträre Meinungen zum Ausdruck:
Der Großteil der Anwesenden setzte sich sehr für rücksichtsvolle, auf den Ort eingehende Architektur ein, auch für die Wertschätzung von historischem Bestand, andere Diskussionsteilnehmer wollten mehr die angeblich größere Wirtschaftlichkeit großer Strukturen im Vordergrund sehen und durch diese manche „Bausünden“ auch verzeihen.

Es wurde darüber diskutiert, wie weit Privatinteressen sich dem Allgemeinwohl unterwerfen müssen, um noch Spielraum für die Zukunft zu bewahren oder ob die Tatsache, dass der Tourismus Südtirol eine große Wertschöpfung garantiert und es hier keine Arbeitslosigkeit wie zum Beispiel im Comelico gibt, vergessen lassen darf, dass wir dabei sind, unsere Landschaft - Kulturlandschaft wie Stadtlandschaft - zu zerstören.

Es sollte vielmehr die Stärke und Einzigartigkeit des jeweiligen Ortes hinterfragt werden, um diese dann für die Definition von Kriterien zu verwenden, welche der zukünftigen Gestaltung des Ortes zu Grunde liegen. Nur so kann der Gast unverwechselbare Eindrücke mit nach Hause nehmen und davon weitererzählen.

Mehr oder minder einstimmig wurde festgehalten, dass die Entscheidungsträger in den Baukommissionen mit der ihnen anvertrauten Aufgabe für die zukünftige Entwicklung unserer gebauten Umwelt überfordert sind und zudem unter einen immensen wirtschaftlichen Druck stehen. Es wäre sinnvoll die Baukommissionen in dieser Hinsicht zu entlasten und kleine Gremien – Architekturbeiräte von mind. 3 Experten – diese Aufgabe übernehmen zu lassen und somit als beratendes Organ die Bürgermeister in ihrer Aufgabe als höchste Bauinstanz zu unterstützen. Diese Architekturbeiräte sollten nicht erst im Stadium der Einreichplanung – wenn schon viel Geld in die Planung investiert wurde – befragt werden, sondern vor Beginn der genauen Planung, mit ersten Skizzen und Konzepten, um die ohnehin großen Aufwendungen bis zum Bauen so klein wie notwendig zu halten.

Genauso wichtig sei es auch, vor Planungsbeginn die finanziellen Möglichkeiten des Bauherrn und die voraussichtlichen Baukosten zu analysieren und auch hier kompetente Beratungen anzunehmen.

Zum Thema Urbanistik waren sich die Anwesenden einig, daß die urbanistische Gesetzgebung völlig neu zu schreiben wäre:
Im Anschluss an die Ära Benedikter, mit ihrer restriktiven Raumplanung, welche eine Zersiedelung zu verhindern suchte, folgten Gesetze, ohne übergeordnete Ziele und Konzepte, die sich nur um Einzelprobleme und Ausnahmen kümmerten und dies mit komplexen Gesetzestexten festhielten.

Als Folge ist das heutige Urbanistikgesetz ein undurchschaubares Sammelsurium, das nur von Juristen und Experten interpretiert und gedeutet werden kann. Die Ziele der Raumplanung beziehen sich nicht mehr auf zukunftsweisende Entwicklungskonzepte für Dörfer und Städte, sondern konzentrieren sich in erster Linie auf zu verbauende Kubaturen und sind somit Ursache vieler Fehlentwicklungen: Heute wird nur von Kubatur gesprochen, anstatt von gestalteten Gebäuden, von Grenzabständen, anstatt von öffentlichen Räumen, von neuem Grund für Tourismuszonen anstatt von Wiederverwendung bestehender Substanz.

Die unterschiedliche Sichtweise gilt es verstärkt durch Gesprächsbereitschaft zu überbrücken: es ist höchste Zeit weg zu kommen von dem „einer gegen den anderen“, es braucht unbedingt mehr Partizipation, mehr Einbeziehung und Aufklärung der gesamten Bevölkerung, wir müssen gemeinsam lernen, im Ganzen zu denken.

Hier wollen wir deshalb bereits auf eine nächste Gelegenheit hinweisen: während der Hotelmesse in Bozen, am 25. Oktober 2012, werden im Rahmen einer Tagung neue Herangehensweisen und Wirtschaftlichkeitskonzepte vorgestellt und überlegt.

Abschliessend hoffen wir, im kommenden Jahr, im Rahmen einen weiteren Diskussionsrunde, die sich mehr an die junge Generation wenden wird, bereits über neue Gesetzesgrundlagen und neue Begutachtungsgremien sprechen zu können.
Die Architekturstiftung Südtirol versucht vermehrt, die Bevölkerung des Landes für das Thema „Baukultur“ zu sensibilisieren. Das Ziel der Dorfgespräche liegt darin, eine offene Diskussionsplattform zu schaffen, dabei die Bevölkerung zur Sprache kommen zu lassen, Berührungsängste abzubauen und gleichzeitig die Architektur zu erklären, um dadurch ein breiteres Verständnis für sie zu erhalten.

Das erste Dorfgespräch zum Thema „Dorfentwicklung und zeitgenössische Architektur am Beispiel der Weinwirtschaft“ fand reges Interesse – bis auf den letzten Platz war am Samstagabend der Nussbaumer Saal der Kellerei Tramin besetzt.

Der Einladung der Architekturstiftung Südtirols an einer Besichtigungsfahrt zu den Kellereien im Überetsch/Unterland sind am letzten Samstag nicht nur die üblichen Fachleute gefolgt, sondern auch viele am Thema Interessierte hatten daran teilgenommen und sich ein Bild davon gemacht, wie wichtig qualitativ hochstehende Architektur für die Wirtschaft Südtirols inzwischen geworden ist.

Als Einführung in das Thema wurde das Winecenter in Kaltern besichtigt, die Kellereien Lageder und Kobler in Margreid, das Weingut Manincor und abschliessend die Kellerei Tramin, in der dann am Abend die Gesprächsrunde stattfand: Es hatten sich Vertreter verschiedenster Sparten eingefunden, um über den Mehrwert von guter Architektur zu sprechen, über die Vorgangsweisen bei Planung und Umsetzung, über Schwierigkeiten mit Gesetzen und Baukommissionen.

Von seiner persönlichen positiven Erfahrung als Planer von Kellereien erzählte Architekt Walter Angonese, er sprach von Maßstäblichkeit und seinem Eindruck, dass bereits fast zu viel Aufwand für das Erscheinungsbild betrieben würde

Michael Obrist zeigte anhand von Projekten aus seinem Architekturbüro „feld72“, dass auch bei sehr bescheidenen Mitteln der an den Planungsbeginn gesetzte Denkprozess -zusammen mit den Bauherrn- dafür ausschlaggebend sei, ob das Resultat auch für die Zukunft tragfähig bleibt.

Der Hausherr und Obmann der Kellerei Tramin, Leo Tiefenthaler, erzählte von der Geschichte des Baues, vom Planungswettbewerb und davon, dass nun die Kellerei in ihrer Position am Dorfeingang zu einem Symbol für dieses geworden ist. Er betonte auch, dass er als Obmann des Bauernbundes stolz darauf sei, dass für die Erweiterung der Kellerei kein zusätzlicher Kulturgrund in Anspruch genommen wurde, ganz nach dem Motto “Grundverbrauch=Grunderhalt".

Der als Gemeindereferent für Bauwesen und Mitglied der Baukommission Kaltern im Spannungsfeld zwischen Planern und Bauherrn sitzende Manfred Schullian, meinte, es sollten besser durchdachte und im Vorfeld besprochene Projekte bei den Baukommissionen eingereicht werden. Die Bauherrn mit ihren Planern mögen sich öfters vor Planungsbeginn an eine Beratung in der Gemeinde wenden.

Zur Überlegung, was zeitgenössische Architektur dem Tourismus bringen könne, erklärte Sighard Rainer, Präsident des Tourismusverein Kaltern, dass diese sehr wohl neue Gästeschichten anspräche. Man müsse Marketing nutzen, dem Dorf ein Profil aufsetzen, Synergien nutzen, den Lebensraum Südtirol stärken, Kommunikation immer wichtiger nehmen.

Schliesslich kam die Frage: Was haben Weinkultur und Baukultur heute in Südtirol gemeinsam: Anspruch auf hohe Qualität, meinte Andreas Gottlieb Hempel, als Architekturkritiker, Publizist und Sommelier. Er machte an einigen Beispielen klar, wie kleine und große Kellereien sich behutsam in den Kontext und in die Landschaft einfügen können.

Der Journalist Heinrich Schwazer gab noch zu bedenken, dass sehr oft nur seelenlose Formen zu sehen seien, dass Atmosphäre und Inhalte oft nicht zu finden seien und er den Eindruck habe, das die sogenannte Lederhosenarchitektur eine Rache der heutigen Konsumgesellschaft, die es nicht notwendig findet, sich mit Baukultur auseinanderzusetzen, für moderne Architektur sei. Die Architekturstiftung setzt diese Gespräche im Mai fort, spricht dann über Architektur und Tourismus, Architektur und Gewerbebauten und über neue Wege der zeitgenössischen Architektur im Umgang mit bestehender Substanz.

Arredo 2012

C21/20 , Besuchszeiten: 10.00-18.00 Uhr

Die Architekturstiftung antwortet mit einer inszenierten Werkstattküche bzw. Küchenwerkstatt, in welcher der Messebesucher „zu Tisch gebeten“ wird, um an einer Reihe von Gastvorträgen und Events teilzunehmen.

„ingredienti“
wird zum durchgehenden Thema. Materialität, Stofflichkeit, Zutaten,  Ingredienzien. In Architektur wie in der Kochkunst, im Design wie in der Inneneinrichtung, in Kunst wie in Musik. 

Aber auch “sich auf eine Sache einlassen” ist damit gemeint, ein Material tiefer zu erkunden, facettenreicher, bewusster wahrzunehmen, ….was zu einer neuen Interpretation führen kann, oder überhaupt, zu einer neuen Kreation. Das „Sich-einlassen“, sinnlicher wie intellektueller Art, als Anfang eines kreativen Entwurfsprozesses.

Namhafte Vertreter aus Architektur, Design, Musik, Kunst und Wirtschaft, u.a.m. sind eingeladen, um aus ihrer Perspektive über die „Ingredienzien“ in Architektur und Interieur, bzw. in ihrem Entwurfsprozess zu erzählen….und nicht zuletzt, um auch zu kochen! Die Affinität zwischen Kochkunst und Architektur ist Teil des Spieles.
Die Konnotation Werkstatt und Küche ist eine bewusste Botschaft: die Küche als Ort der Produktion, der Handwerklichkeit, des Experimentierens, ist eine Gelegenheit zu Erdung und Entschleunigung in unserer hektischen, außer Kontrolle zu geratenden Welt.

Begleitende Vorträge:
Mehr als nur Papier…- Ingredienzien der Bulthaupküche B3 - das illegale Wirtshaus - die Eigenartigkeit der Haut - Traditional Alpine Music from the 22nd Century - Raum mit Klang erfüllen / Raum durch Klang erfühlen - Jeder Ort hat sein Material /jedes Material hat seinen Ort - Werkstatt für Erwachsene und Kinder – exploretoinnovate - das Material, das Licht, der Raum - ethnic ratatouille - bitte zu Tisch


Unsere Gäste:
Der Designer Herbert Schultes,
die Künstler  Arnold Mario Dall’O, Philipp Messner, Hubert Kostner
Architekt Walter Angonese
Künstler  Paul Renner
die Musiker Barbara Romen und Gunter Schneider
die Modellbauer
der Restaurator Markus Pescoller
die Designer Alex Terzariol und Mario Varesco
der Architekt-Künstler-Musiker Benno Simma mit seinem Trio
die Modedesignerin Julia Wagner
der Beleuchtungsfachmann Erwin Mitterndorfer


Das Projekt Messe:
Die Architekten Ute Oberrauch, Gerd Bergmeister, Michaela Wolf, Carlo Calderan,
mit den Künstlern Arnold Mario Dall’O, Philipp Messner, Hubert Kostner
und den Werkstätten von Barth, Frener&Reifer, Moessmer, Halotech
und mit  Market-Küchen, Modellbauer, Kellerei Schreckbichl

einlagung
Auf unserem Stand erwartet sie folgendes Programm:

Freitag 16. März 2012: 

14.00 - Eröffnung Messestand (arch.arredo)
14.30 – Designer Herbert Schultes: Ingredienzien der Bulthaupküche B3
15.00 – sich-einlassen
16.00 - Arnold  Mario Dall‘O, Philipp Messner, Hubert Kostner: Mehr als nur Papier….
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Samstag, 17. März 2012:

11.00 - Walter Angonese: Jeder Ort hat sein Material – jedes Material hat seinen Ort
13.00 - Paul Renner: das illegale Wirtshaus
16.00 - Barbara Romen und Gunter Schneider: Konzert "Traditional Alpine Music from the 22nd Century"
16.30 - Gunter Schneider: Raum mit Klang erfüllen – Raum durch Klang erfühlen
17.30 – Sich-Einlassen
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Sonntag, 18. März 2012:

10.00 - die Modellbauer:: Werkstatt für Erwachsene und Kinder

12.00 - TURRIS BABEL: Präsentation der neuen Ausgabe: Innenräume - Interni
bitte zu  Tisch – accomodateVi!

14.00 - die Modellbauer: Werkstatt für Erwachsene und Kinder

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Samstag, 24. März 2012:

11.00 - Markus Pescoller: die Eigenartigkeit der Haut
12.00 – Sich-Einlassen
14.00 – MM-DESIGN. Alex Terzariol und Mario Varesco: exploretoinnovate
15.00 - coffeetime with ILLY
15.30 – Benno-Simma-Trio: “ethnic ratatouille”, part I
16.00 -  Julia Wagner und Lichtfabrik Halotech: das Material, das Licht, der Raum
17.00 – Benno-Simma-Trio: “ethnic ratatouille”, part II
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Sonntag, 25. März 2012:

die Modellbauer: Werkstatt für Erwachsene und Kinder
bitte zu  Tisch – accomodateVi!

Programm zum downloaden im Format PDF siehe << HIER >>
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