Cookies Akzeptieren Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu Cookies.
Kalender
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Jän
S
01
S
02
M
03
D
04
M
05
D
06
F
07
S
08
S
09
M
10
D
11
M
12
D
13
F
14
S
15
S
16
M
17
D
18
M
19
D
20
F
21
S
22
S
23
M
24
D
25
M
26
D
27
F
28
S
29
S
30
M
31
Feb
D
01
M
02
D
03
F
04
S
05
S
06
M
07
D
08
M
09
D
10
F
11
S
12
S
13
M
14
D
15
M
16
D
17
F
18
S
19
S
20
M
21
D
22
M
23
D
24
F
25
S
26
S
27
M
28
Mär
D
01
M
02
D
03
F
04
S
05
S
06
M
07
D
08
M
09
D
10
F
11
S
12
S
13
M
14
D
15
M
16
D
17
F
18
S
19
S
20
M
21
D
22
M
23
D
24
F
25
S
26
S
27
M
28
D
29
M
30
D
31
Apr
F
01
S
02
S
03
M
04
D
05
M
06
D
07
F
08
S
09
S
10
M
11
D
12
M
13
D
14
F
15
S
16
S
17
M
18
D
19
M
20
D
21
F
22
S
23
S
24
M
25
D
26
M
27
D
28
F
29
S
30
Mai
S
01
M
02
D
03
M
04
D
05
F
06
S
07
S
08
M
09
D
10
M
11
D
12
F
13
S
14
S
15
M
16
D
17
M
18
D
19
F
20
S
21
S
22
M
23
D
24
M
25
D
26
F
27
S
28
S
29
M
30
D
31
Jun
M
01
D
02
F
03
S
04
S
05
M
06
D
07
M
08
D
09
F
10
S
11
S
12
M
13
D
14
M
15
D
16
F
17
S
18
S
19
M
20
D
21
M
22
D
23
F
24
S
25
S
26
M
27
D
28
M
29
D
30
Jul
F
01
S
02
S
03
M
04
D
05
M
06
D
07
F
08
S
09
S
10
M
11
D
12
M
13
D
14
F
15
S
16
S
17
M
18
D
19
M
20
D
21
F
22
S
23
S
24
M
25
D
26
M
27
D
28
F
29
S
30
S
31
Aug
M
01
D
02
M
03
D
04
F
05
S
06
S
07
M
08
D
09
M
10
D
11
F
12
S
13
S
14
M
15
D
16
M
17
D
18
F
19
S
20
S
21
M
22
D
23
M
24
D
25
F
26
S
27
S
28
M
29
D
30
M
31
Sep
D
01
F
02
S
03
S
04
M
05
D
06
M
07
D
08
F
09
S
10
S
11
M
12
D
13
M
14
D
15
F
16
S
17
S
18
M
19
D
20
M
21
D
22
F
23
S
24
S
25
M
26
D
27
M
28
D
29
F
30
Okt
S
01
S
02
M
03
D
04
M
05
D
06
F
07
S
08
S
09
M
10
D
11
M
12
D
13
F
14
S
15
S
16
M
17
D
18
M
19
D
20
F
21
S
22
S
23
M
24
D
25
M
26
D
27
F
28
S
29
S
30
M
31
Nov
D
01
M
02
D
03
F
04
S
05
S
06
M
07
D
08
M
09
D
10
F
11
S
12
S
13
M
14
D
15
M
16
D
17
F
18
S
19
S
20
M
21
D
22
M
23
D
24
F
25
S
26
S
27
M
28
D
29
M
30
Dez
D
01
F
02
S
03
S
04
M
05
D
06
M
07
D
08
F
09
S
10
S
11
M
12
D
13
M
14
D
15
F
16
S
17
S
18
M
19
D
20
M
21
D
22
F
23
S
24
S
25
M
26
D
27
M
28
D
29
F
30
S
31

Veranstaltungsreihe 2020-2021 zum Thema «Baukultur, Raumordnung und Landschaft»

3 meeting
Keine Angst vor Bürgerbeteiligung! Keine Angst vor Baukultur!


Wir leben in einer Zeit der Veränderungen. Klimawandel, Biodiversität, neue Mobilität: Das sind alles Themen, die Lösungen für übermorgen brauchen und dazu müssen wir Neues erlernen, am besten gemeinsam mit Vielen. Roland Gruber von „nonconform architektur vor ort“ hat beim dritten Abend der Reihe „Baukultur für alle?!“ erklärt, wie echte Bürgerbeteiligung ausschaut.
Für ein erfolgreiches und „wohlschmeckendes“ Bürgerbeteiligungsmenü braucht es laut Roland Gruber fünf Zutaten. Die erste ist die Wissensaneignung. Die Rahmenbedingungen müssen untersucht und die Prozesse kennengelernt werden. Auftretende Fragen muss man sich von den Besten erklären lassen und dann muss mit der Arbeit neudenkend begonnen werden. Diese Grundlagenarbeit braucht ungefähr ein Jahr und wird von einer Spurgruppe, die die Türen öffnet und ein begrenztes Arbeitsgebiet absteckt und erledigt. Die zweite Zutat ist die Aktivierung. Es braucht genügend Geld um Ideenkanäle zu öffnen, für Drucksorten, Medienarbeit um Aufmerksamkeit zu erregen.
 
Ideen digital sammeln und gemeinsam weiterdenken
Zutat drei ist die digitale Ideenwand. Online und offline werden Ideen gesammelt und aufgezeigt, Socialmedia-Kanäle sind ein guter Weg der Verbreitung. Eine der zentralen und gleichzeitig auch aufwendigsten Zutaten ist die Nummer vier: Gemeinsam weiterdenken. Gemeinsam mit möglichst vielen Bürgern werden die Ideen weiterentwickelt. Wichtig ist, alle einzubinden, nicht nur die Interessensvertreter. Es muss eine interessante Atmosphäre geschaffen werden, die Zukunftsentwicklung soll Freude machen. Dazu braucht es ungewohnte Arbeitsorte, ungewöhnliche Konstellationen und vor allem interessante, greifbare Themen. Die Arbeit der Bürger muss schon nach wenigen Tagen sichtbar werden.
 
Zutat fünf: Das Ergebnis der Beteiligung ist der schönste gemeinsame Nenner
Das Ergebnis der Bürgerbeteiligung ist kein perfektes architektonisches Projekt, sondern ein erster Weg, die räumliche Zukunft wird durch Visualisierungen dargestellt. Die Ergebnisse müssen vor Ort vermittelt werden, am besten in einem attraktiven Kontext, zum Beispiel mit einem Konzert.
Dann folgt die eigentliche Umsetzung. Es müssen Umsetzungs- und „Kümmerer“-Strukturen vor Ort aufgebaut werden, die auch bezahlt werden müssen, um langfristig funktionieren zu können.
 
Erfolgreiches Beispiel aus Südtirol: Bürgerwerkstatt Sterzing
Architekt Arthur Pichler präsentierte als Beispiel aus Südtirol die Erfolge der Bürgerwerkstatt Sterzing, eine Plattform, die sich für die Belange der Stadt einsetzt und sich um Themen wie „Gemeinwohl des öffentlichen Raumes“ kümmert. Ziel und Zweck der Gruppe ist die Förderung partizipativer Prozesse als Mehrwert für alle Bürger und die Zusammenarbeit mit interessierten Vereinen. Das Interesse in der Gemeinde ist groß. Einige Pilotprojekte, wie etwa die Verkehrsberuhigung eines Straßenzuges in der Nähe einer Schule wurden bereits umgesetzt.
Landesrätin Kuenzer betont die Wichtigkeit von Beteiligungsprozessen
Das neue Gesetz für Raum und Landschaft bietet – so Landesrätin Kuenzer – eine große Chance für die Gemeinden, um eine identitätsstiftende Arbeit gemeinsam mit den Bürgern zu machen. Diese Arbeit der Ausrichtungssuche und Planung müsse aber vom Gemeindenverband und dem Ressort Landschaft- und Raumentwicklung unterstützt werden, indem geeignete Instrumente und auch Finanzierungen zur Verfügung gestellt werden.
Aufgabe der Gemeinde sei es, gemeinsam mit den Bürgern Konzepte zu erarbeiten und darauf zu achten diese Prozesse positiv zu leiten. Es ist eine Herausforderung, die technische Planung mit Bürgerbeteiligung zusammen zu führen, aber es sei wichtig – so Landesrätin Kuenzer weiter – keine Angst davor zu haben.
 
Bürgerbeteiligung ist mehr als eine Bürgerversammlung
Der Präsident des Gemeindeverbandes Andreas Schatzer erklärt, dass es inzwischen für alle klar ist, dass für Bürgerbeteiligung neue Formen und Mittel gefunden werden müssen. Gemeindeentwicklungspläne sind ein umfangreiches Programm, für die mit verschiedensten Interessensvertretern umfangreiche Arbeiten vorausgesetzt sind. Dafür sollte es finanzielle Mittel geben, sobald klar ist, wie diese Zusammenarbeit auch mit anderen funktionalen Räumen stattfinden wird. Er kann sich auch vorstellen, dass in den Gemeinden nach Erlernen der Bürgerbeteiligungsprozesse durch die Erarbeitung der Entwicklungsprogramme am Ende auch ein Umdenken entstehen und Beteiligung auch für andere Projekte verwendet werden wird.
 
Breite Beteiligungsprozesse funktionieren nur mit entsprechender Erfahrung
Roland Gruber rät abschließend, die Erwartungen in Südtirol etwas zurückzufahren, da Beteiligungsprozesse für ein Gemeindeentwicklungsprogramm eine zu komplexe Aufgabe seien, um sie ohne längere Erfahrung durchführen zu können.
Er rät hingegen, eine Lernwerkstatt aufzubauen, in der zwei bis drei Mal im Jahr Beteiligungskultur aufgebaut und Moderatoren und Prozessbegleiter ausgebildet werden können. Dazu sollten Patenschaften mit Gruppen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz eingegangen werden, welche bereits jahrelange Erfahrung mit Partizipation aufweisen können. Ein Kompetenzzentrum für Partizipation kann man auf jeden Fall schon jetzt andenken!

Veranstaltungsreihe 2020-2021 zum Thema «Baukultur, Raumordnung und Landschaft»

2 meeting
Dorferneuerung und Gestaltungsbeiräte für mehr Qualität in der Baukultur

 
„Das gemeinschaftliche Denken in Bezug auf das Leben im Dorf und nicht so sehr der Blick auf das einzelne Haus für mich: Das ist einer der zentralen Aspekte meiner Arbeit für die Dorferneuerung“ betonte Nikolaus Juen bei seinem Vortrag im Rahmen des Themenabends „Dorferneuerung und Gestaltungsbeiräte für mehr Qualität in der Baukultur. Neben Nikolaus Juen kamen bei der Veranstaltung, die Teil der Reihe „Baukulturfür alle?!“ ist, auch noch Arch. Ulrich Weger, Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer und der Präsident des Gemeindenverbands Andreas Schatzer zu Wort.
Nikolaus Juen ist Leiter der Geschäftsstelle Dorferneuerung des Landes Tirol. An ihn wenden sich Gemeinden und Bürger, wenn sie ein neues Dorfzentrum brauchen, weil das Dorf nicht mehr richtig funktioniert oder weil sie noch Bauland haben, bei dem sie sich nicht einig sind, wie es am besten zu verwenden wäre. Die Geschäftsstelle für Dorferneuerung führt dann Dialoge mit allen Beteiligten, erstellt Konzepte für Bauprojekte, die meist in Wettbewerbsverfahren enden. Sie erarbeiten im Dialogprozess Siedlungsprojekte, die für die nächste Generation eine Nachverdichtung ermöglichen. Eine wichtige Aufgabe ist die Begleitung der Bürger und Gemeindeverwaltung auf dem Weg bis zur Realisierung, damit ein gutes Resultat garantiert werden kann. Bürger arbeiten in Dorfwerkstätten mit den Planern zusammen und nehmen am Gestaltungsprozess teil, was für die spätere Akzeptanz ganz wichtig ist.
 
Auch die Erarbeitung von verschiedenen Optionen ist sehr wichtig!
Es braucht Optionen und Szenarien, über die diskutiert werden kann und die eine längerfristige Entwicklung ermöglichen. Die begleiteten Dialoge führen zu einem Wissenstransfer, man kommt so zu Erkenntnissen und Überzeugungen, die für die zukünftige Gestaltung von großer Wichtigkeit sind.
Arch. Juen zeigt diesen Weg des gemeinsamen Dialogs an Hand von Beispielen aus Patsch, Steinberg am Rofan, Lans, Fließ, Ischgl oder Ebbs, wo eine Straße, die durch das Dorf führte und die verschiedenen Einrichtungen wie Schule, Gemeinde, Kirche und Altersheim verband, am Ende des Prozesses als nicht mehr als zeitgemäß erachtet wurde: es wurde eine neue Spange in einem anderen Maßstab geplant, welche nun verschiedenen Einrichtungen für die Dorfgemeinschaft verbindet.
 
Der Architekturwettbewerb ist zentraler Bestandteil des Prozesses
In den Wettbewerbsjurys sind die Bürger vertreten, die Sachvertreter sind meist stärker vertreten als die Fachvertreter. Auch die Revitalisierung der Ortskerne wird gefördert, indem Leerstände neu genutzt werden sollen und Verdichtungsbauten mit Wohnbauförderung bezuschusst werden.
Man versucht, Qualitäten aufzuzeigen und zu erhalten und spart so nicht nur Flächen im Randbereich, sondern stärkt das Leben und die Qualität im Zentrum.
Das Land Tirol fördert diese Entwicklungs-Arbeit zu 75%, auch für die Ausführungskosten gibt es Beiträge bis zu 50%. Es ist gut investiertes Geld, das den Start in weiterführende Wettbewerbe ermöglicht.
 
Gestaltungsbeiräte
Zum Thema Gestaltungsbeiräten erklärt Arch. Juen, dass das Land Tirol diese Serviceleistung Gemeinden anbietet. Er ist beratend neben der Raumordnungs- und der Dorferneuerungsabteilung tätig und gibt Bebauungsempfehlungen. Gemeinden schätzen diese Einrichtung, weil sie die Verantwortung der Entscheidung an andere abgeben können. Über die Stadt-und Ortsschutzgesetze gibt es verschiedene Schutzzonen(ganze Zonen, Einzelobjekte, Ensemble die landschaftsstiftend sind) in denen jedes Projekt von einem Beirat begutachtet werden muss. Es wird versucht, im Dialog gute Kompromisse zu finden.
 
Beratungen wichtig für die Einbindung ins Umfeld
Arch. Ulrich Weger berichtet im zweiten Vortrag von seiner Erfahrung als Landessachverständiger für Landschaftsschutz, als Ensembleschutzbeauftragter und Ersteller von Durchführungsplänen. Ihm ist aufgefallen, dass Beratungen zwar nicht gute Planung ersetzen, aber eine wesentliche Rolle bei der Einbindung  der Objekte in das Umfeld spielen. Gute Planer stellen sich auf diese Gutachten ein. Erschwert wird der Prozess oft durch Varianten für Einzelinteressen. Sie beeinträchtigen häufig die Gesamtlösung, deshalb ist eine Bewertung der Einzelprojekte in Bezug auf das Gesamtbild wichtig.
Die kostenfreie Beratung als Ensembleschutzbeauftragter wurde in Lüsen in der Bauordnung festgeschrieben. Es gab eine gute Zusammenarbeit mit dem Bauamt, das seine – im Rahmen von Lokalaugenscheinen entstandenen – Gutachten an die Baukommission weiterleitete.
 
In den Gestaltungsbeiräten müssen Experten sitzen
Der Präsident des Gemeindenverbandes Andreas Schatzer erklärt, dass die Landesregierung den Gemeinden die Entscheidung überlassen wollte, zusätzlich zu den anderen Kommissionen einen Gestaltungsbeirat einzurichten und die Anzahl und Kompetenzen der Mitglieder selbst zu bestimmen. Sie können Mitglieder der Gemeindekommission für Raum und Landschaft oder externe Berater einsetzen. Es sollten aber, so Schatzer weiter, auf jeden Fall Fachleute für Baukultur und Landschaft in diesem Gremium vertreten sein.
Schatzer erklärt außerdem, dass die Gemeindekommission für Raum und Landschaft für alle Pläne der Gemeinde zuständig ist und dass die Sektion für Bauwesen dieselben Mitglieder wie die Gemeindekommission für Landschaft hat und je nach Aufgabe tätig wird. Jedes Projekt sollte jedenfalls nur in einer Kommission begutachtet werden.
 
Qualität der Planung und Schutz von Ensembles muss im Vordergrund stehen
Landesrätin Kuenzer erklärt, dass laut neuem Gesetz die verpflichtende Planung für Ensembles in Südtirol nun ein Bestandteil des Gemeinden-Entwicklungsprogramm ist. Sie hebt hervor, dass auch für sie eine Beratung nicht mit Planung gleich zu setzen sei, dass aber häufig das Verständnis für Beratung noch nicht vorhanden sei.
Auch die neuen Gemeindekommissionen für Raum und Landschaft sollen nicht die einzelnen Projekte bewerten, sondern vor allem die Qualität der Gesamtplanung. Sie erwähnt, dass der bestehende Landesbeirat für Baukultur und Landschaft, welcher um Gutachten im Siedlungsgebiet und auch außerhalb angefragt werden kann, sich immer um Kontext und Landschaft bemüht.
 
Die Gemeinden müssen dafür sorgen, dass Bürger und Experten zusammenkommen
Für Landesrätin Kuenzer ist es wichtig, dass Gemeinden eine neue Identität entwickeln: Ein Gebäude hat nur Sinn, wenn es ein Teil vom Entwicklungsplan für das Dorf für viele Jahre ist. Fach- und Bürgerexpertisen müssen in Veranstaltungen zusammengeführt werden, das kann nicht an einem Abend geschehen. Die Gemeinden sollen die Moderation extern vergeben, damit Fachexperten mit den Bürgern professionell zusammengebracht werden. Es braucht ein „wir+ihr+Politik“, das Gemeinden - Entwicklungsprogramm muss zum Thema gemacht werden, damit Modelle für Prozesse entwickelt werden können. Die Politik muss Geld für diese Vorarbeit bereitstellen, weil dadurch ein Mehrwert für unsere Zukunft entsteht.
Zentral ist laut Landesrätin Kuenzer, dass man sich für die Leitbilder Zeit nimmt, Schritte dürfen nicht überhastet sein, die möglichen Entwicklungen sollen besprochen werden, so kann sich Neues den Menschen vor Ort erschließen.
 
Das Organisationsteam der Architekturstiftung Südtirol
Marlene Roner und Margot Wittig


 
Bei einem digitalen Meeting im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Baukultur für alle“ hielt Raimund Rodewald einen Vortrag zum Thema und beurteilte das neue Gesetz. Im Interview nimmt der erfahrene Geschäftsführer der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz Land und Gemeinden, aber auch die Bevölkerung in Sachen Baukultur in die Verantwortung.
 
KulturFenster_Heimatpflegeverband: Zunächst eine ganz persönliche Frage: Sie stehen mitten in einem Ort in Südtirol oder der Schweiz – wie muss dieser Ort sein, damit er Sie anspricht und Sie sagen: Hier fühle ich mich wohl?
Raimund Rodewald: Für mich muss ein Ort einen Charakter haben, so wie ihn auch ein Mensch hat, der erst durch besondere Charakterzüge attraktiv wird. Wirkt ein Ort wie eine Schablone und ist daher ohne Besonderheiten, dann fehlt die Stimmigkeit, die Anziehungskraft. Das ist wie bei einem Menschen, der sich hinter einer Maske versteckt.
 
Frage: Was bedeutet der Begriff Baukultur?
R. R.: Es ist ein relativ neuer Begriff, der übrigens auch international so verwendet wird. Grundsätzlich sind alle menschlichen Tätigkeiten, die den gebauten Lebensraum verändern, Ausdruck von Baukultur. Die Definition geht aber über das Bauen hinaus und betrifft auch das nicht Gebaute, den Raum zwischen den Gebäuden. Und sie betrifft das Ensemble, das gesamte Landschaftsbild. Deshalb geht Baukultur nicht nur Architekten oder Bauherren etwas an, sondern alle, die in diesem und von diesem Raum leben und arbeiten.
 
Frage: Die Baukultur ist ein wichtiges Element des in Südtirol 2020 verabschiedeten Gesetzes für Raum und Landschaft. Das Bauen muss dementsprechend in den Raum, in die Landschaft passen. Wann ist das der Fall?
R. R.: Es gibt einerseits die gesetzlichen Vorgaben, was und wie viel in einen bestimmten Raum passt. Doch mit Quadrat- und Kubikmetern ist es nicht getan. Es geht auch darum, ob ein Gebäude zu einem stimmigen Ortsbild beiträgt. Was stimmig ist, lässt sich nicht im Gesetz regeln. Dies zu beantworten, bedarf eines – so nenne ich es – „ästhetischen Diskurses“, in den neben der Zweck- und Gesetzesfrage auch Erfahrungswerte und Expertenmeinungen einfließen sollten. Oft wird rein nach Bauvorschriften gearbeitet, und es fehlt die Debatte darüber, was das Gebaute aussagen soll. Die Folge mangelnder Diskussion sind oft nüchterne, eben schablonenartige Ortsbilder, wie sie zum Beispiel bei uns in der Schweiz leider immer noch entstehen. Es fehlt die Qualität des Raumes, weil sich niemand mit der ästhetischen Frage beschäftigt. Einem Bauherrn muss bewusst sein, dass er nicht allein für sich und seine Bedürfnisse baut, sondern indirekt auch im öffentlichen Interesse.
 
Frage: Wie steht Südtirol Ihrer Erfahrung nach in Sachen Baukultur da?
R. R.: Ich kenne nicht alle Teile Südtirols, aber grundsätzlich habe ich – zum Beispiel im Vinschgau – doch den Eindruck, dass die Orte zum Großteil kompakt geblieben sind. Man findet kaum riesige Einkaufs-, Logistik- oder Industriezentren außerhalb der Dörfer. Auch die Straßendichte hat sich in den vergangenen Jahrzehnten im Gegensatz zur Schweiz kaum verändert. Der große Schwachpunkt in Südtirol ist die Ausbeutung der Natur durch die Wasserkraftwerke, und es gibt, wie in allen Tourismusgebieten, einige Raumordnungssünden, deren Verbreitung in Zukunft unbedingt zu verhindern ist.
 
Frage: Baukultur hat auch mit Landschaftsschutz zu tun. Inwieweit kann man mit einer Steuerung der Entwicklung die Landschaft schützen?
R. R.: In der Baukultur und im Landschaftsschutz geht es um die Wahrnehmung des Raumes. Wenn uns unsere Umwelt, unsere Umgebung egal ist, genügt es, rein zweckmäßig und wirtschaftlich zu bauen. Wenn wir dem Ganzen aber Charakter bzw. eine Persönlichkeit verleihen wollen, wenn wir Beziehungen aufbauen möchten, müssen wir uns die Frage stellen: Wo dürfen wir bauen und wo auch nicht? Deshalb ist es ganz wichtig, dass Südtirol mit dem neuen Gesetz zu Raum und Landschaft klare Grenzen setzt, damit das kostbarste Gut, die natürliche Landschaft, geschützt wird. Bauen ja, aber nicht überall und in jeder Form.
 
Frage: Was nützt es aber, wenn Fachleute etwas vorgeben und es von den Entscheidungsträgern oder Bewohnern der Orte nicht geschätzt wird, weil sie mit Baukultur nichts anfangen können, weil sie rein wirtschaftlichen, finanziellen oder auch persönlichen Interessen den Vorrang geben?
R. R.: Ein wichtiger Punkt im neuen Gesetz ist der Einsatz von Fachkommissionen und Gestaltungsbeiräten. Doch Experten allein sind tatsächlich zu wenig. Es braucht, wie schon erwähnt, vielmehr eine öffentliche Debatte über die Baukultur. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort muss darüber beraten werden, wie einem Ort, einer Landschaft eine Identität auferlegt werden kann. Wofür steht ein Ort, welche Geschichten hat er zu erzählen? Diese Fragen können nur gemeinsam mit der Bevölkerung beantwortet werden.
 
Frage: Und das kann wie geschehen …?
R. R.: Zum Beispiel mit örtlichen Veranstaltungen, in denen Experten gemeinsam mit der Bevölkerung diskutieren. Das funktioniert besonders gut bei Ortsbegehungen. Dabei können beide Seiten voneinander lernen. Die Experten – sprich Architekten, Raumplaner u. ä. – nehmen in der Diskussion die Rolle der „Übersetzer“ ein. Das heißt, sie übertragen die Wahrnehmung in Sprache und erklären den Teilnehmern auf diese Weise, warum etwas wie wirkt. Damit schaffen sie Verständnis und Überzeugung. Genauso können die Bewohner ihre Bedürfnisse ausdrücken. Wenn die Experten nur unter sich bleiben, läuft man Gefahr, dass die Bevölkerung nicht mitzieht.
 
Frage: In Südtirol wurden mit dem neuen Raumordnungsgesetz den Gemeinden zahlreiche Kompetenzen in Sachen Raumentwicklung zuerkannt. Sie plädieren eher dafür, dem Land mehr Entscheidungskompetenz zu geben. Warum?
R. R.: Die Strategie der Ortsentwicklung muss im Konsens zwischen Land und Gemeinden erfolgen. Es ist meiner Meinung nach nicht sinnvoll, die gesamte Verantwortung den Gemeinden zu übertragen, die ohnehin meistens mit anderen Aufgaben sehr gefordert sind. Natürlich sollen sich die Gemeinden mit der eigenen Identität und dem Ortsbild auseinandersetzen. Andererseits besteht in so überschaubaren Realitäten doch die Gefahr, dass es am Ende eher um den Nutzen und die Kosten geht als um die Frage der Qualität des Ortsbildes. Gerade die Abgrenzung der Siedlungsgebiete bedarf eines klaren gesetzlichen Rahmens durch das Land. Da darf man den Gemeinden nicht sämtliche Kompetenzen übertragen. Ebenso ist es beim Ensembleschutz, der ganz wichtig für den Charakter eines Ortes ist. In der Schweiz muss die Veränderung von Ensembles mit den Kantonen abgestimmt werden, das ist in Südtirol nicht der Fall.
 
Frage: Sie haben damit eine Schwäche des Südtiroler Gesetzes angesprochen. Gibt es weitere Schwächen und Stärken, auch im Vergleich zur Schweiz?
R. R.: Das Südtiroler Gesetz ist ein modernes Gesetz, das der qualitätsvollen Ortsbildgestaltung Rechnung trägt und das die Siedlungsabgrenzung groß schreibt. Letzteres ist wichtig, weil wir Grund und Boden schützen müssen. Gut finde ich auch, dass der Begriff der Baukultur Eingang ins Gesetz gefunden hat, was in der Schweiz noch nicht der Fall ist. Damit verbunden hoffe ich, dass auch die Fachkommissionen und Gestaltungsbeiräte sorgfältig ausgewählt werden und der Entwicklung ihren Stempel aufdrücken können. Eine Schwäche ist vielleicht, dass das Gesetz sehr umfangreich ist. Ich bin generell der Meinung, dass ein Gesetz wenige klare Grundregeln und genauso klare Zuständigkeiten enthalten muss, sonst schafft es nur Verwirrung. Die technischen Normen und Details können dann in Leitfäden zusammengefasst werden. Eine weitere Schwäche sind neben dem erwähnten Ensembleschutz die Tourismuszonen. Sie wirken wie ein Querschläger im Gesetz, das ja eigentlich die Baugebiete begrenzen will. So aber werden zusätzliche Zonen für Hotellerie und Gastronomie geschaffen – das ist unsinnig. In diesem Zusammenhang wird im Gesetz auch sehr großzügig mit den Bestimmungen für Urlaub auf dem Bauernhof umgegangen. Der Handlungsspielraum für Erweiterungen ist dort viel zu groß. Das ist in der Schweiz anders. Positiv im neuen Gesetz finde ich die Baukostenabgabe, allerdings hätte man sie zweckbinden müssen, etwa für baukulturelle und raumordnerische oder Landschaftsschutzmaßnahmen.
 
Frage: Welche Aufgabe kommt bei der Umsetzung des Gesetzes Interessensgruppen wie dem Heimatpflegeverband oder der Architekturstiftung zu?
R. R.: Sie müssen aufmerksam sein und es auch öffentlich machen, wenn in Sachen Baukultur etwas schiefläuft. Man sollte nach einer bestimmten Zeit auch eine Art Monitoring machen und abwägen, was das Gesetz gebracht hat, Schwächen und Stärken aufzeigen.
 
Frage: Zum Schluss eine Frage, die nur indirekt mit der Baukultur zusammenhängen: In Südtirols Bergen findet man zunehmend künstliche Inszenierungen wie Plattformen auf den Gipfeln. Kann man diese bedenkliche Entwicklung stoppen?
R. R.: Diese sogenannte Inszenierungskultur, die von Nordtirol aus in die Nachbarländer überschwappt, hat mit Baukultur und Identität absolut nichts zu tun. Da stellt sich eben niemand die Frage, wie diese Brücken, Plattformen u. ä. außerhalb der Hochsaison wirken und ob sie wirklich den qualitativen und naturnahen Tourismus fördern. Solche Inszenierungen passen in den Bereich „Schablone“, ohne Rücksicht auf Verluste. Man findet überall das Gleiche, egal, ob es hinpasst oder nicht. Das Problem ist, dass sie sich in der Regel nicht innerhalb von Orten befinden und es wenige rechtliche Möglichkeiten gibt, sie zu verhindern. Hier ist es Aufgabe der Schutzorganisationen wie des Heimatpflegeverbandes oder des Alpenvereines, durch Formen des Protestes und des Einsatzes aller rechtlichen Mittel wenigstens den schlimmsten Ausgeburten dieser Inszenierungskultur Einhalt zu gebieten.
 
Bauen ist eine öffentliche, gesellschaftspolitische Aufgabe, deshalb müssen wir alle die Achtsamkeit und Sorgfalt für die Landschaft verinnerlichen. Das war eine der Kernaussagen des Gastreferenten Raimund Rodewald bei der Auftaktveranstaltung der Online-Reihe „Baukultur für alle?!“
 
Baukultur ist weder klar definierbar, noch kann sie verordnet werden, sie braucht Bildung, Beschäftigung und vor allem Zeit!
 
Die Gemeinden Südtirols stehen in den nächsten Monaten vor einer riesigen Herausforderung. Das neue Gesetz für Raum und Landschaft sieht vor, dass sogenannte Gemeindeentwicklungspläne erstellt werden, die – grob zusammengefasst – vorgeben, in welche Richtung sich die Gemeinde in den nächsten Jahren und Jahrzehnten entwickelt. Das ist eine Riesenchance – Sofern die Entwicklungspläne gut und vorausschauend geplant und gemacht werden.
 
Es geht um das Gebaute und nicht Gebaute, um die Schnittstelle zwischen Gebautem und nicht Verbautem
 
Baukultur für alle!?
Genau deshalb möchte die Architekturstiftung Südtirol in Zusammenarbeit mit dem Heimatpflegeverband Südtirol und dem Stadtlabor Bozen mit der Veranstaltungsreihe „Baukultur für alle?!“ alle, die an der Ausarbeitung der neuen Gemeindeentwicklungspläne und an der Umsetzung des neuen Gesetzes für Raum und Landschaft arbeiten, bei dieser Mammutaufgabe unterstützen.
Dafür spricht sich auch die Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer aus. Sie hofft, dass die Spielräume, die das neue Gesetz für Raum und Landschaft für die Baukultur geschafft hat, indem es die Landschaft an erste Stelle setzt und das Bauen erst an zweite, auch genutzt werden und man sich vermehrt damit auseinander setzt, wie sich ein Bau in der Landschaft ausnimmt und welche Bedeutung ein Ensembleschutzplan hat. Das Verständnis für Identitäten und historische Bausubstanz muss aus ihrer Sicht in die Bevölkerung hinausgetragen werden.
Der Präsident der Architekturstiftung Carlo Calderan bringt das Ziel der Veranstaltungsreihe „Baukultur für alle?!“ mit einem Zitat von Arno Ritter vom Architekturzentrum Tirol auf den Punkt: „Baukultur manifestiert sich im Anspruch einer mehrschichtigen Qualität und drückt sich in der Angemessenheit der Mittel, der Sensibilität gegenüber dem Kontext wie der Bauaufgabe und in der gesellschaftlichen Haltung aus, die ein Gebäude einnimmt. Baukultur ist weder klar definierbar, noch kann sie verordnet werden, sie braucht Bildung, Beschäftigung und vor allem Zeit!“
In den nächsten Monaten werden also bei mehreren Onlineveranstaltungen Menschen zu Wort kommen, die sich bereits seit Jahren mit den Themen Baukultur, Raumordnung, Landschaftsschutz, Gemeindeentwicklung und Partizipation beschäftigen.

Auftaktveranstaltung mit Raimund Rodewald
Bei der Auftaktveranstaltung referierte Raimund Rodewald über das Thema Landschaft, Baukultur und Raumplanung – Eine öffentliche Aufgabe. Raimund Rodewald ist seit 1992 Geschäftsleiter der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz und lehrt an der ETH Zürich „Landscape Aesthetics“. „Rodewald könnte“ – so bringt es der Präsident der Architekturstiftung Carlo Calderan in seiner Einführung auf den Punkt – „jede Position in den neuen geplanten Gemeindekommissionen besetzen, er ist Experte für alles was wir brauchen um eine gute Planung zu machen.“
Grundsätzlich ist das neue Gesetz für Raum und Landschaft eine sehr gute Grundlage betonte Rodewald zu Beginn seines Vortrags, so komme etwa Neun Mal der Begriff Baukultur vor. Auch der breite Raum, der den Fachkommissionen gegeben wird ist grundsätzlich gut, die Frage ist aber immer, wie das Gesetz vor Ort in den Gemeinden umgesetzt wird.
 
Es gibt eine konzeptionelle Grundlage, den übergeordneten Landschaftsplan, das ist das Leitbild für das gesamte Land. Mit den Gemeindeent-
wicklungsplänen wird dieser übergeordnete Plan auf die Gemeindeebene umgeleitet.
 
Der übergeordnete Landschaftsplan und die Gemeindeentwicklungspläne
Es gibt eine konzeptionelle Grundlage, den übergeordneten Landschaftsplan, das ist das Leitbild für das gesamte Land. Mit den Gemeindeentwicklungsplänen wird dieser übergeordnete Plan auf die Gemeindeebene umgeleitet. Es ist ganz wichtig, dass dieser Prozess fachliche Begleitung bekommt und von der Bevölkerung begutachtet werden kann. Die Vorgaben müssen sichtbar und transparent gemacht und die Qualitäten erklärt werden. Das Land muss mit den Gemeinden eng zusammenarbeiten, hier braucht es finanzielle und konzeptionelle Hilfen und vor allem auch professionell moderierte Partizipation der Bevölkerung. Über Partizipation kann der Stolz der Bevölkerung für die Baukultur angeregt werden. Kommt dann über Fachkommissionen fachliche Kompetenz noch dazu, entsteht eine Win-Win Situation.
 
...Tourismuszonen außerhalb der Siedlungsgrenzen [...] das durchtrennt das gute Prinzip des neuen Gesetzes...
 
Verdichtung innerhalb der Siedlungsgrenzen ist wichtig – aber nicht um jeden Preis
Die Verdichtung innerhalb der Siedlungsgrenzen ist eine wichtige Möglichkeit, um die Bedürfnisse nach Wohnen und Wirtschaften zu erfüllen und gleichzeitig die Landschaft außerhalb der Orte vor Zersiedelung zu schützen. Das darf aber nicht als Allheilmittel gesehen werden, dem alles andere unterzuordnen ist.
Es braucht auch einen Grüngürtel im Dorfkern. Das Dorfbild, wiederkehrende Ein- und Ausblicke müssen geschützt werden. Denkbar ist etwa ein Abtausch von Bauparzellen, bei dem manche Bauparzellen verdichtet und andere frei werden bzw. bleiben. Ein wichtiges Werkzeug dafür ist in der Schweiz die sogenannte Mehrwertabgabe für neue Bauflächen, über die die Gemeinden einiges steuern kann. Die muss aber unbedingt zweckgebunden sein.
 
Neues Landesgesetz ist eine gute Grundlage, aber…
Grundsätzlich – so betont Raimund Rodewald auch abschließend noch mal – sei das neue Landesgesetz für Raum und Landschaft ein gutes Gesetz, das in die richtige Richtung weist. Aber es gibt auch Schwachstellen. So kann es problematisch sein, dass der Ensembleschutz reine Gemeindekompetenz wird. In der Schweiz braucht es für Änderungen innerhalb der Zonen mit Ortsbildschutz (entspricht dem Ensembleschutz in Südtirol) immer eine kantonale Bewilligung, das heißt, die Zustimmung des Landes. Auch Veränderungen an geschützten und besonders schönen und wertvollen Landschaften sollten immer eines Gutachtens durch das Land bedürfen.
Eine weitere große Differenz zur Schweiz sieht Rodewald in der Möglichkeit zur Erweiterung von Bauernhöfen für Ferienwohnungen außerhalb der Siedlungsgrenzen um 1000 bzw. 1500 m³. Das ist sehr problematisch und aus Sicht der Baukultur ist eine Kubikmeterangabe nicht sinnvoll. Wenn in der Schweiz von Erweiterung gesprochen wird, dann wird in Prozent gerechnet, denn es ist doch entscheidend ob ein kleines oder großes Gebäude für die Erweiterung zur Verfügung steht. Ferienwohnungen in Bauernhöfen sind in der Schweiz sowieso nur in der bestehenden Baukubatur möglich.
Wichtig ist auch, dass die Baukostenabgabe zweckgebunden ist. Die Gelder aus Raumordnungsvereinbarungen dürfen nicht als Steuer gesehen werden, sondern müssen direkt wieder in die Raumplanung fließen.
Als letztes greift Rodewald die Möglichkeit neuer Tourismuszonen außerhalb der Siedlungsgrenzen auf. Das durchtrennt das gute Prinzip des neuen Gesetzes, dass außerhalb der Siedlungsgrenzen primär nur für die Landwirtschaft Baumöglichkeiten sichergestellt werden und die eigentliche Bauentwicklung innerhalb der Siedlungsgrenzen stattfinden soll. Solche Inselbauzonen mitten in der unverbauten Landschaft für neue und erweiterte Tourismuszonen, wie sie das neue Gesetz vorsieht, wären in der Schweiz absolut unbewilligbar.
 
...aus Sicht der Baukultur ist eine Kubikmeterangabe nicht sinnvoll...
 
Landschaft als verletzliches Gut
Im neuen Landesgesetz ist interessanterweise auch der Begriff Identität enthalten, ein Begriff, der sehr schwierig zu fassen ist. Für Rodewald bedeutet Identität in Baukultur und Raumplanung wahrgenommene Qualität einer Mensch-Landschafts-Beziehung.
Landschaft ist nicht nur der Raum außerhalb des Siedlungsgebietes, sondern der gesamte Raum, nur mit unterschiedlichen Prägungen: vom städtischen Raum über zersiedelte Gebiete bis zur ursprünglichen klassischen Kulturlandschaft mit Trockenmauern und dann zur alpinen Almlandschaft.
Baukultur betrifft nicht nur Bautätigkeit, sie umfasst menschliche Tätigkeiten, welche die Landschaft verändern. Es geht um das Gebaute und nicht Gebaute, um die Schnittstelle zwischen Gebautem und nicht Verbautem. Es geht um Raumentwicklung für geordnete Besiedelung des Landes unter zweckmäßiger, nachhaltiger Nutzung (paesaggio condiviso).
Diese Qualität wird von einer Bevölkerung, einer Gemeinde und jedem Einzelnen wahrgenommen und schafft Identität, das heißt sie schafft Heimatgefühle, Verbundenheit und – um es emotional auszudrücken – Liebe.
Doch Landschaft ist ein verletzliches Gut, zu dessen Schutz und Aufwertung es einer öffentlich-rechtlichen Regelung bedarf. Es geht um Identität und Lebensqualität. Wir alle sind gefordert, das Gebaute und die Landschaft als gemeinsames Gut weiter zu entwickeln.
Bauen ist also niemals nur eine private, sondern immer auch eine öffentliche, gesellschaftspolitische Aufgabe, deshalb müssen wir alle die Achtsamkeit und Sorgfalt für die Landschaft verinnerlichen.

Text: Margot Wittig und Florian Trojer
 
Hof in KienzHof in Terlan_EnsembleschutzHof in TerlanHof in Mühlen in Taufers_SchattenbergMühlen in Taufers_Schattenberg02

Bauernhaus-Sanierungsberatung

Ende 2019 haben die Architekturstiftung Südtirol, der Südtiroler Bauernbund, das Landesressort für Raumentwicklung, Landschaft und Denkmalpflege, IDM Südtirol und die Stiftung Südtiroler Sparkasse die „Bauernhaus-Sanierungsberatung“ ins Leben gerufen.
 
Den verschiedenen Partnern ist der Erhalt alter wertvoller Bauernhöfe ein besonderes Anliegen. Zwischen 2014 bis 2018 wurden bereits mit der Initiative Bauern[h]auszeichnung Ideenwerkstatt PLANEN Bäuerinnen und Bauern, die ihr altes Wohnhaus ihres Hofes sanieren wollten, dazu angeregt, sich über den Wert ihrer Gebäude bewusst zu werden: Architekten erarbeiteten im Rahmen eines sogenannten Ideenworkshops einen Entwurfsvorschlag. Die ausgewählten und prämierten Entwürfe wurden anschließend bis zum Einreichprojekt bzw. bei der Bauausführung durch die  jeweiligen Architekten begleitet.
 
Im Jahr 2019 wollte man jedoch das Projekt auf eine breitere Ebene stellen: An der Sanierung ihres Bauernhauses interessierte Bäuerinnen und Bauern können sich nun an den Südtiroler Bauernbund wenden und sich für eine Beratung durch eine Architektin oder einen Architekten anmelden.
 
Die in die Südtiroler Architektenkammer eingeschriebenen Architekten werden aufgefordert, sich mit Bewerbungsunterlagen für die Beratungstermine im Frühjahr und Herbst  anzumelden und auch die interessierten Bäuerinnen und Bauern reichen ihre Unterlagen beim SBB ein. Eine Jury, bestehend aus Vertretern der Architekturstiftung, der Kammer der Architekten und des Südtiroler Bauernbundes wählt anschließend sei es die beratenden Architekten als auch die interessantesten Höfe aus, welche zu den zwei Beratungsterminen zugelassen werden.
 
Nach dem Studium der Unterlagen und einem Lokalaugenschein mit ausführlichem Beratungsgespräch vor Ort erhalten die Interessierten von den Architekten ein Protokoll mit konzeptionellen Überlegungen. In einem zweiten Schritt erarbeitet der Südtiroler Bauernbund anhand eines Vorprojektes und einer Kostenschätzung einen Finanzierungsplan. Wer von den beratenen Bäuerinnen und Bauern möchte, kann in einem abschließenden, zweiten Beratungsgespräch das Sanierungsprojekt noch mit Fachexperten besprechen. Der Großteil der Kosten, welche die Honorare der Architekten und die Erstellung des Finanzierungsplanes betreffen, wird von der Stiftung Südtiroler Sparkasse getragen. Die Zielsetzung ist die gleiche geblieben: Mit der Bauernhaus-Sanierungsberatung sollen, wie schon mit der Ideenwerkstatt PLANEN, Bauern und Architekten ermutigt werden, gemeinsam an der Erhaltung historischer Bauernhäuser zu arbeiten.
Mit der Initiative sollen zum einen bäuerliche Familien unterstützt werden, ihre erhaltenswerten Bauernhöfe zu sanieren, um darin zeitgemäß zu wohnen, zum anderen soll die Vielfalt der ländlichen Bautradition bewahrt werden.
    •    Die Kriterien für die Zulassung zur Bauernhaus-Sanierungsberatung lauten: Das landwirtschaftliche Wohnhaus muss
         mindestens 100 Jahre alt sein und sich in Südtirol befinden.
    •    Das Gebäude ist in ein bäuerliches Ensemble bzw. in einen stimmigen landschaftlichen und historischen Kontext eingebettet.
    •    Der Eigentümer des Gebäudes muss die konkrete Absicht haben, das Gebäude für sich zu sanieren.
    •    Bei der Auswahl werden unterschiedliche Gegebenheiten berücksichtigt, um die Vielfalt der ländlichen Bautradition aufzuzeigen.
    •    Das Wohngebäude gehört zu einem landwirtschaftlichen Betrieb, der bewirtschaftet wird.

Nachdem nun die Beratungsgespräche für 2020 abgeschlossen wurden, wurde nachgefragt, welche Zufriedenheit die Initiative bei den Gesprächspartnern gefunden hat. Die Antworten waren durchwegs sehr positiv:
von  den Bäuer*innen: „...ja, die Erwartungen wurden erfüllt, wir hatten Tipps und Vorschläge erwartet. Wir haben einen groben Überblick über die Möglichkeiten erhalten, die Ist-Situation besser erkannt und fachlich kompetente Protokolle erhalten...
“ von den Architekt*innen: „...ja, die Erwartungen wurden zur Zufriedenheit erfüllt, ich finde die Initiative sehr wichtig: das Erhalten und Schützen der historischen bäuerlichen Baukultur kann nicht genug unterstützt werden, da es für die Identität im „Bauernland“ Südtirol wichtig ist. Meines Erachtens sollten neben der Sensibilisierung noch mehr finanzielle Anreize für die Sanierung und Renovierung historischer Höfe (gleich ob unter Denkmalschutz oder nicht) geschaffen werden...“

Den Bauern wurden, nach dem ersten Gespräch am Hof, von den Architekten die Beratungs-Protokolle geschickt. Hier einige Auszüge davon:
„....Folgende Qualitätskriterien können als Orientierungshilfe dienen:
Genius loci, Gefühl für Ort und Raum, Beziehung zum Dorf und der umgebenden Kulturlandschaft, Atmosphären aufspüren und verstärken, ortsgerecht anstatt ortsüblich,

Typologie, Hauptansicht, Ensemble, Ausrichtung, das Maß in der Landschaft und gewachsener Bausubstanz, Größe und Proportion, klare Idee -klare Typologie -klare Form

Weiterbauen auf dem Bestand: Bewusster respektvoller Umgang, Neues soll erkennbar sein mit größter Rücksicht auf das Gesamtbild, Dialog zwischen alt und neu soll Mehrwerte schaffen, natürlicher Geländeverlauf soll respektiert werden, naturbelassene Materialien und Farben, Material und Farbe, welche die Landschaft aufnimmt und verträgt.“

oder:
„....daher schlagen wir vor, den Einhof in seiner Form zu belassen und den erforderlichen Wohnbedarf in einem neuen Nebengebäude im Westen zu errichten. Dabei geht es um ein Weiterbauen im Bestand, so dass sich das neue kleine Nebengebäude in das bestehende Gefüge integriert und ein gemeinsames Ensemble bildet. Das Projekt soll sich mit folgenden Fragen und Qualitäten auseinandersetzen: die Gegebenheiten vor Ort (Topographie, Kultur, Tradition, Klima, Ressourcen, ...) sind Vorgaben welche die Zwänge des Bauens bestimmen. Sie sind seit Jahrhunderten die Konstanten eines Tales und frei von modernistischen Geschmäcken.“

und:
„... Sanierung des Bauernhauses: 2 Wohnungen im Dachstuhl vorsehen, im Erdgeschoss ist die Stube zu erhalten, Bad, Küche und Zimmer wie gewünscht; interne Treppe entfernen, dafür den Raum (Labe) im Obergeschoss als Wohnraum nutzen, nach vorne hin mit Glaselementen öffnen; Zugang (neue Treppe) zu den Wohneinheiten und Ferienwohnungen von der ersten Labe aus getrennt vorsehen; „

Abschließende Überlegung zur Gesprächs- und Baukultur: Der offene Dialog und die gegenseitige Unterstützung zwischen Bäuerinnen und Bauern, Architekt*innen, Denkmalamt und Gemeinde sollen die Qualität sichern, Mehrwerte schaffen und so die Baukultur fördern. Da nun für 2021 die Fortsetzung der Initiative geklärt werden konnte, sind die notwendigen Unterlagen in Vorbereitung und werden demnächst veröffentlicht.

für die Initiative Arch. Margot Wittig
 
Fotos: Hof in Kiens, Hof in Terlan Ensambleschutz, Hof in Mühlen in Taufers_Schattenberg
 
Die Autorin hat nach freundlicher Zustimmung aus folgenden Quellen frei zitiert:
 "Baukultur und Ensembles in Gsies" Oskar Messner, Hartmann Seiwald, Stefan Taschler
„Bauernhaus-Sanierungsberatung“ Yvonne Kreithner, Stefan Taschler
“aus Feedback” Jürgen Wallnöfer

 

19.10.2020 - 22.10.2020

2020Hotel_Perbellini2020Hotel_Perbellini2020Hotel_Perbellini2020Hotel_Perbellini2020Hotel_Perbellini2020Hotel_Perbellini2020Hotel_Perbellini2020Hotel_Perbellini2020Hotel_Perbellini2020Hotel_Perbellini2020Hotel_Perbellini2020Hotel_Perbellini

Hotelmesse 2020

wohin geht die Reise_costruire l'ospitalità















Hoteliers und ihre Architekten/innen antworten auf die Frage „wohin geht die Reise?“. Sie antworten mit all
ihren gesammelten Erfahrungen, mit der erfolgreichen Umsetzung ihrer Ideen in gebaute Realität.
Die Hotelbauarchitektur Südtirols hat neue Formen angenommen, ist innovativ, behutsam, energieeffizient und
funktionell. Sie will sich in den Ort und in die Landschaft einfügen, bzw. in Dialog mit ihr treten. Sie ist auch
Antwort auf die neuen Herausforderungen der Tourismusbranche, wo es nicht mehr nur um Quantität geht,
sondern vermehrt um Qualität, um Individualität, um Regionalität.
Aus der kreativen Zusammenarbeit zwischen Hotelier und Architekt/in entstanden in den letzten Jahren preisgekrönte
Architekturen und innovative Hotelkonzepte.

Gli albergatori e i loro architetti rispondono alla domanda come “costruire l’ospitalità”. Si presentano con
tutto il loro carico di esperienza, con le loro idee di successo che hanno contribuito a costruire questa nuova realtà.
L’architettura alberghiera in Alto Adige ha infatti assunto forme nuove, è innovativa, attenta, efficiente dal
punto di vista energetico e funzionale. Vuole inserirsi nel luogo e nel paesaggio o entrare in dialogo con esso.
È anche la risposta alle nuove sfide che l’industria del turismo deve affrontare, dove non ci si confronta più solo
con la quantità ma sempre più si parla di qualità, di particolarità, di regionalità.
Questo sviluppo è caratterizzato da nuove ambizioni estetiche e imprenditoriali e da modelli alberghieri innovativi.

29.11.2019

selectraselectraselectraselectra

Selectra

Architect’s Day

Selectra widmet einen Tag ganz den Architekten. An diesem Tag werden verschiedene Ingenieure und Experten auf dem Gebiet der Elektro- und Lichttechnik, innovative und technologische Lösungen für moderne und nachhaltige Bauten, vorstellen. Die Referate am Vormittag konzentrieren sich vor allem auf das Thema „Beleuchtung“, während die Vorträge am Nachmittag dem Thema „Gebäudemanagement“ gewidmet sind.

Selectra ospita una giornata interamente dedicata agli architetti, durante la quale diversi ingegneri ed esperti nel settore del materiale elettrico e illuminotecnico presenteranno le loro soluzioni innovative e tecnologiche per edifici moderni e sostenibili. Gli interventi della mattinata saranno incentrati principalmente sul tema “Illuminazione”, mentre quelli del pomeriggio sul tema del “Building Management”.
 

21-22-23-24 november | novembre 2019

arredo 2019arredo 2019arredo 2019arredo 2019arredo 2019arredo 2019

Arredo 2019

Aus der Werkstatt des Architekten: 16 maßgeschneiderte Interiors von 16 Südtiroler Architekten/innen
* 21-22-23-24 november 9.30 h - 18.30 h
Kuratorin: Arch. Ute Oberrauch
Unterstützt von der MESSE BOZEN

Dall’officina dell’architetto: 16 interni disegnati su misura, da 16 architetti altoatesini.
* 21-22-23-24 novembre 2019_9.30 h - 18.30 h
Curatrice: Arch. Ute Oberrauch
Con il sostegno della FIERA BOLZANO



innen.leben
Aus der Werkstatt des Architekten: maßgeschneiderte Interiors, das Weiterspiel der architektonischen Gestaltung im Innenraum, das Eingehen auf den Raum, der gekonnte Umgang mit Lichtachsen, Einblicken und Ausblicken. Aber auch die sorgfältige Wahl der Materialien, der Oberflächen und der Farben. Und nicht zuletzt die Suche nach bestmöglicher Funktion. Eine Werkschau von 16 Projekten, in den vergangenen 6 Jahren in Südtirol realisiert. In Zusammenarbeit mit exzellentem Südtiroler Handwerk.

interna.mente
Dall’officina dell’architetto: gli interni su misura, la continuità della struttura architettonica negli interni, l’addentrarsi nello spazio, il sapiente utilizzo di assi di luce, gli sguardi e le prospettive. Ma anche la scrupolosa scelta dei materiali, delle superfici e dei colori. E, non meno importante, la ricerca della migliore funzione possibile. Una rassegna di 16 progetti realizzati in Alto Adige negli ultimi sei anni. In collaborazione con l’eccellenza dell’artigianato altoatesino.

16 Werke von 16 Südtiroler Architekturbüros
16 opere di 16 studi d'architettura altoatesini

 
ARCHITEKTEN MAHLKNECHT COMPLOI _ARCH.TV TROJER VONMETZ ARCHITEKTEN_BERGMEISTERWOLF _MAIR CHRISTA ARCH._MIKOLAJAK PAVOL ARCH.  _MODUS ARCHITECTS_NOA - NETWORK OF ARCHITECTURE_NULL17 ARCHITEKTURKOLLEKTIV_PEDEVILLA ARCHITECTS _PILLER SCARTEZZINI ARCHITEKTEN_RAUM3 ARCHITEKTEN
ROLAND BALDI ARCHITECTS_RUBNER BRUNO ARCH._SCHERER MARKUS  ARCH. _SCHWIENBACHER CHRISTIAN ARCH. _SENONER TAMMERLE ARCHITEKTEN


link Rückblick Herbstmesse HIER

25.10.2019

progress 25.10.2019progress 25.10.2019progress 25.10.2019progress 25.10.2019progress 25.10.2019progress 25.10.2019progress 25.10.2019progress 25.10.2019progress 25.10.2019progress 25.10.2019progress 25.10.2019progress 25.10.2019progress 25.10.2019progress 25.10.2019progress 25.10.2019progress 25.10.2019progress 25.10.2019

Work in Progress

Vom Laaser Marmor zum innovativen PROGRESS Betonfertigteil und zur exklusiven Privatvilla

JOHN PAWSON (London, siehe SELECTED WORKS und siehe PUBLIC WORKS)
Südtirol-Premiere: Die Band „Drahthaus“ (Wien/Südtirol) sorgt für Unterhaltung und präsentiert erstmals die neue Single und das im Sommer 2019 im Laaser Weißwasserbruch gedrehte Musikvideo.

JOHN PAWSON (London, vedasi SELECTED WORKS e vedasi PUBLIC WORKS)
Südtirol-Premiere: Band „Drahthaus“ (Vienna/Südtirol): presentazione nuovo Single e video estate 2019 girato c/o Laaser Weißwasserbruch.


 
 

 

27.09.2019

Alpewa 27_09_2019Alpewa 27_09_2019Alpewa 27_09_2019Alpewa 27_09_2019Alpewa 27_09_2019Alpewa 27_09_2019Alpewa 27_09_2019Alpewa 27_09_2019Alpewa 27_09_2019Alpewa 27_09_2019Alpewa 27_09_2019Alpewa 27_09_2019Alpewa 27_09_2019Alpewa 27_09_2019Alpewa 27_09_2019Alpewa 27_09_2019

Alpewa

Fassadengestaltung in Südtirol Standard kann jeder! Außergewöhnliche Fassadenobjekte - Questioni di facciata in Alto Adige Rivestimenti architettonici per facciate Oltre lo Standard

Neben ihrer Schutzfunktion gegen Fremdeinwirkung definiert die Fassade ein Gebäude in seiner Gesamtheit und verleiht ihm einen unverwechselbaren Charakter und eine einzigartige Präsenz.
Aus diesem Grund muss die Fassade im kleinsten Detail untersucht werden, sodass von der Dämmung, über die Energieeffizienz, bis hin zum Fassadenprodukt alles stimmt.
Ziel der Veranstaltung ist es, einen Überblick über die Funktionen und Vorteile einer Metallfassade zu geben. Vom Entwurf bis zur Bauphase, mit Hilfe von Fallstudien aus dem Südtiroler Raum und einer Live-Verlegung von Materialien, um Eigenschaften, Besonderheiten und mögliche Probleme des Objekts hervorzuheben.“
“Oltre ad assumere una funzione protettiva da agenti esterni, la facciata definisce un edificio nella sua totalità dandogli carattere architettonico e presenza scenica.
Per questo motivo la facciata deve essere studiata nei minimi particolari, dalla posa dell’isolante per il contenimento delle dispersioni energetiche fino al materiale di rivestimento.
Finalità dell' evento é dare una panoramica sulle funzionalità e i vantaggi di una facciata con rivestimenti metallici e non solo. Partendo dalla progettazione fino ad arrivare alla fase di cantiere, con utilizzo di casi studio dell’area altoatesina e un live action della messa in posa dei materiali per evidenziare caratteristiche, peculiarità e possibile problematiche di cantiere“.

Foto by: Dario Conci

 

17.10.2019

Rubner_Tom_Kaden_17_10Rubner_Tom_Kaden_17_10Rubner_Tom_Kaden_17_10Rubner_Tom_Kaden_17_10Rubner_Tom_Kaden_17_10Rubner_Tom_Kaden_17_10Rubner_Tom_Kaden_17_10Rubner_Tom_Kaden_17_10

Tom Kaden

Ein kategorischer Imperativ: Der urbane Holzbau Event by Rubner

Den gerade in den Großstädten zunehmenden Druck auf den Wohnungsmarkt muss man mittlerweile als Wohnungsnot benennen. Der moderne Holzbau in der Stadt ist durchaus als Ausdruck einer gesellschaftlich determinierten Notwendigkeit zu verstehen: Wir reagieren mit architektonisch- ingenieurtechnisch neuen Lösungsansätzen auf den dramatischen klimatischen Imperativ. Es steht außer Frage, dass der aktuelle Holzbau und konsequente Einsatz des Werkstoffes Holz einen wesentlichen Beitrag zum ressourcenschonenden Bauen liefern können.
Im Rahmen der Ausstellungswoche in Bruneck „Drinnen und draußen“ - Südtiroler Architektur zwischen zwei Kulturen
11.10. - 18.10.2019_ 18:30 Uhr Eröffnung »Ragenhaus« . Via Paul von Sternbachstr. 3 .  Bruneck


 

27.06.2019

KettmeierKettmeierKettmeierKettmeierKettmeierKettmeier

Carlana Mezzalira Pentimalli

Idee

Presentazione TURRIS BABEL #113 «Concorsi di progettazione in Alto Adige»_Vorstellung TURRIS BABEL #113 »Planungswettbewerbe in Südtirol«

Idee è il racconto di una piccola selezione di progetti, redatti da Carlana Mezzalira Pentimalli dal 2010 ad oggi. Una raccolta di architetture la cui ambizione risiede nella profonda comprensione del luogo e nella continua ricerca del tema dell‘autenticità.
Klimahouse 2019

Klimahouse 2019

Costruire in modo innovativo
con il legno “made in Trentino - Alto Adige

>QUI<

 

Anerkennung für Erhalt historischer Bauernhäuser

BHZBHZBHZBHZBHZBHZBHZ

Ideenwerkstatt - Bauern(h)auszeichnung 2018

http://bauernhauszeichnung.gruppoitas.it/mehrerleiterhof/
http://bauernhauszeichnung.gruppoitas.it/thalhof/










Alte Bauernhäuser vor dem Abriss zu bewahren, ist das Ziel der Initiative „Bauern[h]auszeichnung“. Mit den beiden Wettbewerben „Ideenwerkstatt PLANEN“ und „ITAS-Preis“ sollen Bauherren wie Architekten ermutigt werden, alte wertvolle Bauernhäuser zu sanieren und sie so zu erhalten. Heute wurden wieder vier bäuerliche Familien und ihre Architekten für besonders wertvolle Projekte ausgezeichnet.
Historische Bauernhöfe prägen wie kaum etwas anderes die heimische Kulturlandschaft. „Sie vor dem Abriss zu bewahren bedeutet daher nicht nur, ein Stück bäuerliche Landes- und Familiengeschichte zu retten, sondern auch die einmalige Kulturlandschaft Südtirols für Einheimische wie Gäste zu erhalten“, erklärte Bauernbund-Landesobmann Leo Tiefenthaler.
Dafür brauche es ein gutes Miteinander, Überzeugung und eine Initiative wie die „Bauern[h]auszeichnung“, lobte Landesrat Richard Theiner. Landesrat Florian Mussner unterstrich die Bedeutung der Landesverwaltung als Partner der Initiative. Alle zusammen seien gefordert, dafür zu sorgen, dass alte Bauernhöfe erhalten bleiben. Gleichzeitig gehe es darum, den alten Gemäuern neues Leben einzuhauchen und zu zeigen, dass auch in alten Häusern, wenn sie sinnvoll saniert sind, das Wohnen wieder attraktiv wird.
Einen wichtigen Anreiz zur Sanierung alter, wertvoller Bauernhöfe will die Initiative „Bauern[h]auszeichnung“ mit der „Ideenwerkstatt PLANEN“ und dem „ITAS-Preis“ geben, die der Südtiroler Bauernbund, die Architekturstiftung Südtirol, ITAS-Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, IDM Südtirol, die Landesabteilungen für Denkmalpflege sowie Natur, Landschaft und Raumentwicklung und die Stiftung Südtiroler Sparkasse ins Leben gerufen haben.

„Ideenwerkstatt PLANEN“: Beste Ideenentwürfe prämiert
Bei der „Ideenwerkstatt PLANEN“ werden Architekten für den besten Ideenentwurf für die zukünftige Sanierung typischer Südtiroler Bauernhöfe ausgezeichnet. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Bauernhäuser mindestens 100 Jahre alt sind und zu einem Hof gehören, der bewirtschaftet wird. Zudem muss das Gebäude in ein bäuerliches Ensemble bzw. in einen stimmigen landschaftlichen und historischen Kontext eingebettet sein.
Auch heuer wurden zwei besonders schützenswerte Bauernhäuser ausgewählt. Die Wahl der Fachjury fiel auf den Mehrerleiterhof der Familie Kirchler in Ahornach/Sand in Taufers und den Thalhof der Familie Obkircher in Aldein.
Zehn Architekten haben in der Folge den Mehrerleiterhof besucht, 14 den Thalhof. Von diesen haben schließlich mehr als 10 Architekten ihre Vorschläge für eine zeitgemäße und maßgeschneiderte Sanierung der Höfe eingereicht.
Der beste Entwurf für die Sanierung des Mehrerleiterhofes stammt vom Brixner Architekten Christian Moser. Sein Vorschlag lässt viel Spielraum für zukünftige Nutzungen. Besonders die Lösung, die Wohnung für den Onkel ins Erdgeschoss zu legen und die Einteilung der Hauptwohnung im Obergeschosse, haben die Jury überzeugt. Sieger beim Thalhof sind die Architekten Jürgen Prosch und Felix Kasseroler aus Brixen, die besonders durch den sehr sensiblen Umgang mit dem Bestand gepunktet haben. Die Treppensituation wurde sehr gut gelöst. Die präzisen, bescheidenen Eingriffe in den Fassaden und in den Grundrissen lassen eine gute Detailplanung erwarten. 

„ITAS-Preis“ für Familie Bernhart und Familie Ramoser
Mit dem „ITAS-Preis“ werden hingegen bäuerliche Familien prämiert, die ihren Bauernhof bereits mustergültig energetisch saniert haben. „ITAS ist eng mit dem Land und den Menschen hier verbunden. Der ITAS-Preis ist unser Beitrag zum Erhalt historischer Bauernhäuser. In den letzten Jahren hat die Auszeichnung einen regen Zuspruch erfahren. Besonders freut uns, dass die Qualität der Sanierungen gestiegen ist, auch dank sehr guter Architekten“, erklärte Gerhart Gostner, Vizepräsident von ITAS.
Sechs sanierte alte Bauernhäuser kamen in die nähere Auswahl der Jury, zwei bäuerliche Familien wurden für die mustergültige Sanierung prämiert. Die Wahl fiel auf die Familie Bernhart vom Mairhof in Partschins und die Familie Ramoser vom Feirumhof am Ritten.
Architekt Manuel Benedikter hat die historische Substanz des erstmals 1357 erwähnten Mairhofes mit zeitgenössischer architektonischer Qualität verbunden. So blieben die historischen Strukturen, Raumeinheiten und Ausstattungselemente wie das Kreuzgratgewölbe erhalten. Insgesamt wurden sieben Wohnungen unterschiedlichster Größen, ein Weinkeller und Arbeitsräume geschaffen.
Die Ideen für die Sanierung des Feirumhofes stammen von Architekt Stefan Gamper. Er hat mit viel Gefühl dem Wohnhaus einen Zubau angegliedert, der sich dem Bestand anpasst, jedoch auch als Neubau zu erkennen ist. Die Fassaden, das Kreuzgewölbe und die Stube wurden mustergültig saniert und die wertvolle Altbausubstanz mit zeitgenössischen Eingriffen kombiniert. Beide Siegerobjekte beweisen einmal mehr, dass in historischen Gebäuden die Umsetzung heutiger Wohnansprüche möglich ist.
Mehr Informationen über beide Initiativen, die heurigen Entwürfe und die Wettbewerbe 2018 finden Interessierte unter www.bauernhauszeichnung.it.

Im Bild:
Foto: Die bäuerlichen Familien, die die “Ideenwerkstatt PLANEN” und den “ITAS-Preis” gewonnen haben:
ITAS-Preis: Leo Tiefenthaler, Stefan Gamper, Familie Ramoser, Familie Bernhart, Manuel Benedikter, Gerhard Gostner und Reinhold Marsoner (Stiftung Südt. Sparkase).
Ideenwerkstatt PLANEN: Leo Tiefenthaler, Familie Kirchler, Familie Obkircher, Reinhold Marsoner.
 
BHZBHZBHZBHZBHZBHZBHZBHZBHZ

Ideenwerkstatt - Bauern(h)auszeichnung 2018

Ideenwerkstatt„Bauern[h]auszeichnung“ befindet sich in der Schlussphase












Für die Initiative „Bauern[h]auszeichnung_Ideenwerkstatt Planen” traf sich kürzlich die Jury, bestehend aus Arch. Armando Ruinelli, Arch. Sylvia Dell’Agnolo, Arch. Margaretha Schwarz, Arch. Paolo Biadene, Dr. Waltraud Kofler Engl, Dr. Ulrich Höllrigl als Vertreter des SBB, und Arch. Margot Wittig als Vertretung der Architekturstiftung Südtirol. Es wurden die für den Wettbewerb ausgewählten Gebäude in Ahornach und Aldein besichtigt, die eingereichten Entwürfe vor Ort begutachtet und mit den ebenfalls in der Jury vertretenen Bauern besprochen. Mit der Initiative „Bauern[h]auszeichnung“ wollen der Südtiroler Bauernbund, die Architekturstiftung Südtirol, ITAS-Versicherungsverein, IDM Südtirol, die Landesabteilungen für Denkmalpflege sowie Natur, Landschaft und Raumentwicklung und die Stiftung Südtiroler Sparkasse die Bauherren ermutigen, alte wertvolle Bauernhäuser mustergültig zu sanieren statt abzureißen.
Der Mehrerleiterhof von Günther Kirchler in Ahornach/Sand in Taufers. ist ein klassischer Paarhof an einer schmalen Zufahrtstrasse gelegen, mit einem alten Wohnhaus, das sich in den Hang schmiegt, das die Besitzer die 4- köpfige Familie und ihre beiden Onkel in 2 zeitgemässe Wohnungen ausbauen wollen. Der Wohnbau besteht aus dem ortsüblichen Steinmauersockel mit einem Obergeschoss aus gestricktem Holzbau und einem schmalen umlaufenden Balkon. Nach den Wünschen der Bauherren sehen alle Entwürfe einen sehr sensiblen Umgang mit der bestehenden Bausubstanz vor, es wurden jedoch unterschiedlichste Nutzungslösungen vorgeschlagen. Die Jury entschied sich einstimmig für den Vorschlag, der viel Spielraum für zukünftige Nutzungen zulässt.
Der zweite Hof, der besichtigt wurde, war der Thalhof von Josef Obkircher in Aldein, ein geschlossener, unter Denkmalschutz stehender Hof. Das Wohngebäude besteht aus dem Haupthaus (Herrenhaus) und einem angebauten Bauernhaus, beide aus einem für diese Gegend typischen Steinmauerwerk, ausgestattet mit wertvollen Gewölben und Stuben. Auch hier haben die teilnehmenden Architekten sehr unterschiedliche Entwürfe geliefert, welche die Möglichkeit einerseits für eine schöne großzügige Wohnung für die Bauernfamilie vorsehen, andererseits aus der vorhandenen Bausubstanz auch noch interessant gestaltete Ferienwohnungen und einen Bauernladen mit Bearbeitungsräumen schaffen. Neben der „Ideenwerkstatt Planen“ ist auch der „ITAS-Preis“ in die Schlussphase gegangen, der mustergültig energetisch sanierte Bauernhäuser prämiert. Die Preisverleihung für beide Initiativen findet am 12. Dezember in Bozen im Noi-Tecpark statt. Mehr Informationen über beide Initiativen finden Interessierte unter www.bauernhauszeichnung.it.

20.04.2018

presentation BunkerlandschaftTB#108TB#108presentation Bunkerlandschaftpresentation Bunkerlandschaftpresentation BunkerlandschaftTB#108TB#108TB#108TB#108TB#108TB#108TB#108TB#108presentation BunkerlandschaftTB#108

Bunkerlandschaft Südtirol

Präsentation TURRIS BABEL NR. 108

Wien – Vienna _ 13.04.2018 - 20h
P F E R D
Forum zur Förderung
zeitgenössischer Kunst
Medwedweg 3, U3 - Gasometer 1110

Bozen – Bolzano _ 20.04.2018 – 19h
M U S E I O N
Piazza Piero Siena Platz 1
Mit freundlicher Unterstützung
der ESTEBAN GMBH
BauernhausauszeichnungBauernhausauszeichnungBauernhausauszeichnungBHZ

Ideenwerkstatt - Bauern(h)auszeichnung 2017

1. Familie Schrott mit
Architektin Elisabeth Schatzer
2. Familie Oberkofler
mit Architekt Daniel Ellecosta
3. Familie Oberberger
mit Architekt David Stuflesser
4. Familie Oberrrauch
mit Planer Ing. Thomas Graus
 

15.11.2017

mehr als wohnen_Zürich_Zurigo

mehr als wohnen_Zürich_Zurigo

Claudia Thiesen_Architektin, Vizepräsidentin_architetta, vicepresidente
»Mehr als Wohnen«
Pascal Müller_Architekt, Ingenieurkonsulent und Urbanist_Arch ETH / SIA / BSA, Müller Sigrist Architekten

Download > HIER-QUI <

 

10.11.2017

20171110_progress_architektur and wineprogress20171110_progress_architektur and wine20171110_progress_architektur and wine20171110_progress_architektur and wine20171110_progress_architektur and wine

architecture & wine

thank you for cooperation PROGRESS

29.09.2017

20170929_FINSTRAL_Burlon_Brandlhuber20170929_FINSTRAL_Burlon_Brandlhuber20170929_FINSTRAL_Burlon_Brandlhuber20170929_FINSTRAL_Burlon_Brandlhuber20170929_FINSTRAL_Burlon_Brandlhuber20170929_FINSTRAL_Burlon_Brandlhuber20170929_FINSTRAL_Burlon_Brandlhuber20170929_FINSTRAL_Burlon_Brandlhuber20170929_FINSTRAL_Burlon_Brandlhuber

Brandlhuber+ Emde, Burlon . Thomas Burlon_Was hat Dich bloß so ruiniert?

thank you for your cooperation FINSTRAL

07.09.2017

20170907_Erlacher_Dekleva_Gregoric20170907_Erlacher_Dekleva_Gregoric20170907_Erlacher_Dekleva_Gregoric20170907_Erlacher_Dekleva_Gregoric20170907_Erlacher_Dekleva_Gregoric20170907_Erlacher_Dekleva_Gregoric

Aljoša Dekleva and Tina Gregorič_RE*THINK

thank you for your cooperation ERLACHER


 

24.05.2017

20170524_STAHLBAU_PICHLER_Gianluca_Peluffo20170524_STAHLBAU_PICHLER_Gianluca_Peluffo20170524_STAHLBAU_PICHLER_Gianluca_Peluffo20170524_STAHLBAU_PICHLER_Gianluca_Peluffo20170524_STAHLBAU_PICHLER_Gianluca_Peluffo20170524_STAHLBAU_PICHLER_Gianluca_Peluffo20170524_STAHLBAU_PICHLER_Gianluca_Peluffo20170524_STAHLBAU_PICHLER_Gianluca_Peluffo20170524_STAHLBAU_PICHLER_Gianluca_Peluffo20170524_STAHLBAU_PICHLER_Gianluca_Peluffo

Gianluca Peluffo_5+1AA_Genova Milano Paris

architettura e genealogia linguaggio e corpo

thank you for your cooperation STAHLBAU PICHLER
rassegna AAArassegna AAArassegna AAArassegna AAArassegna AAArassegna AAArassegna AAArassegna AAArassegna AAArassegna AAArassegna AAArassegna AAArassegna AAArassegna AAA

Rassegna Architetti Arco Alpino 2016

02.09.2016

40 Jahre Schweigkofler_Werkstattgespräch Peter Haimerl_foto beierle.görlichSchweigkoflerSchweigkofler40 Jahre SchweigkoflerSchweigkoflerSchweigkoflerSchweigkofler40 Jahre Schweigkofler40 Jahre Schweigkofler40 Jahre Schweigkofler40 Jahre Schweigkofler40 Jahre Schweigkofler40 Jahre Schweigkofler40 Jahre Schweigkofler40 Jahre Schweigkofler40 Jahre Schweigkofler40 Jahre Schweigkofler

40 Jahre Schweigkofler

Wir bedanken uns herzlich bei der Fa. Schweigkofler für die tolle, erfolgreiche Veranstaltung und für den interessanten Vortrag "Wild wild wild" des eingeladenen Arch. Peter Haimerl!!

08.09.2016

2016_XAL2016_XAL2016_XAL2016_XAL2016_XAL2016_XAL2016_XAL2016_XAL2016_XAL2016_XAL

SILENT SPACES lighting & sound absorbance

Wir bedanken uns herzlich bei der Fa. XAL für den interessanten Vortrag "SILENT SPACES lighting & sound absorbance" von gestern abend im Museion! Danke Alessandro Maroso & Georg Gabrielli und Arch. Matteo Scagnol! Danke Camilla Martinelli für deine Unterstützung!
 
BAF BOLZANO BOZEN ARCHITECTURE FESTVAL 2016
Fordert zum interdisziplinären Austausch auf.
Zelebriert Architektur und die Menschen die sie nutzen.
Stellt Begegnungsräume des täglichen Lebens ins Zentrum.


Wann und wo: 18. - 21. Mai 2016,
1) Workshops: Innenhof Palais Campofranco, Waltherplatz
2) Exhibitions in the darkness: Mustergasse 4, Bozen
3) Exhibitions: Silbergasse 3, Bozen
4) Photo exhibition: Palais Campofranco, Pfarrhofgasse, Bozen
5) Talks: Freie Universität Universitätsplatz, 1, Raum C2.06, Bozen:
     - 19.05 18.00 h BAS BRINCEN
     - 20.05 18.30 h FLAVIO PINTARELLI

Pdf zum Download
Website
facebook


Eine Initiative der Architekturstiftung Südtirol in Zusammenarbeit mit BAF Bolzano Bozen Architektur Festival.

Ein herzlicher Dank gilt unseren Unterstützern:
 

29.09.2016

Rubner GRAFTRubner GRAFTRubner GRAFT

Dream Design Deliver Arch. Wolfram Putz GRAFT

Wir bedanken uns herzlich bei der Rubner Gruppe für den interessanten Vortrag von “Dream Design Deliver", des eingeladenen Arch. Wolfram Putz - GRAFT!!

 

27.10.2016

Caruso St JohnCaruso St JohnCaruso St JohnCaruso St JohnCaruso St JohnCaruso St John

Caruso St John Architects

Wir bedanken uns herzlich bei der Firma PROGRESS für den interessanten Vortrag "Flüssiger Stein", des eingeladenen Caruso St John Architects (Zürich) Büros - Arch. Michael Schneider und  Arch. Florian Zierer!
 

11.11.2016

Clara Solà MoralesClara Solà MoralesClara Solà MoralesClara Solà MoralesClara Solà MoralesClara Solà MoralesClara Solà MoralesClara Solà MoralesClara Solà MoralesClara Solà MoralesClara Solà MoralesClara Solà MoralesClara Solà Morales

Clara Solà Morales - CADAVAL & SOLÀ-MORALES

Wir bedanken uns herzlich bei der Firma FINSTRAL für das interessante Werkstattgespräch "BUILDING THE THRESHOLD" mit Arch. Clara Solà-Morales - des Architekturbüros CADAVAL & SOLÀ-MORALES (Barcelona)!
hotelmesse 2016hotelmesse 2016

HOTELMESSE 2016

AUSgebaut?! - Hoteliers und Architekten auf der Suche nach neuen Wegen?

Wir bedanken uns herzlich bei der Messe Bozen für den interessanten Vortrag von “AUSgebaut?! - Hoteliers und Architekten auf der Suche nach neuen Wegen?"!!

„Ideenwerkstatt - Bauern(h)auszeichnung“ eine Ideenwerkstatt für Südtiroler Bauern und Architekten zur Sanierung von historisch wertvollen Bauernhäusern

----
Im Namen der Architekturstiftung Südtirol und der verschiedenen Partnerorganisationen des Wettbewerbes Bauern[h]auszeichnung - Ideenwerkstatt Planen und ITAS Preis Bauen, sind Sie zur diesjährigen Siegerehrung einladen!
Diese findet den 13.12.2016, ab 10:00 Uhr, im Sitz des Südtiroler Bauernbundes, im Sitzungssaal „J. Schraffl“ in der Kanonikus, Michael Gamper Straße 5, Bozen, statt.
Neben Euch als Teilnehmern an der Ideenwerkstatt, werden auch die Familien der teilnehmenden Bauernhöfe anwesend sein.
Das Team der BHZ
----
ABGABETERMIN: 29. AUGUST 2016, 12.00 Uhr!

Jahrhunderte lang haben Bauernhöfe Südtirols Landschaft geprägt. Sie erzählen von der Geschichte dieses Landes und der Menschen, die es bewohnen. Auch heuer wollen die Organisatoren (die Architekturstiftung Südtirol, zusammen mit dem Südtiroler Bauernbund, der Südtirol Marketing (IDM), dem Landesdenkmalamt, der Abteilung für Natur, Landschaft und Raumentwicklung und dem ITAS Versicherungsverein und der Unterstützung der Stiftung Südtiroler Sparkasse) mit dieser Initiative die Südtiroler Bauern darin bestärken, dass die Bautradition ihrer Höfe ein wichtiger Teil des Lebensraums Südtirol und deshalb erhaltenswert ist. Mit der Ideenwerkstatt sollen Bauern und Architekten animiert werden, gemeinsam an der Erhaltung historischer Bauernhäuser zu arbeiten.
Nun hat vor Kurzem die Jury der Ideenwerkstatt aus den verschiedenen eingereichten Bauten wieder drei recht unterschiedliche Objekte ausgewählt, welche den gestellten Kriterien am besten entsprechen.
Sie stehen diesmal bei Schlanders, Lana und Lajen. Auf der homepage  www.bauernhauszeichnung.it ist nun ab 2. Mai die Auslobung samt Unterlagen und Anmeldeformularen abrufbar. Die Architekten sind eingeladen, sich zahlreich an dem Projekt zu beteiligen. Anmeldetermin: zwischen 2.5. – 10.5.2016
Die planerische Arbeit startet nach einem Lokalaugenschein und Gesprächen mit den Bauern vor Ort. Die Architekten können dann ihre Ideen bis 29. AUGUST 2016 abgeben.
Das besondere an der Ideenwerkstatt ist der Auftrag,  ganz konkret neue Lösungen zu entwickeln und die fast vergessene architektonische, handwerkliche Tradition wiederzubeleben und ins Zeitgenössische zu übersetzen. Besonderer Wert wird auf kostensparende Lösungen gelegt. Damit kann gezeigt werden, dass in Gebäuden, die uns zwar gefallen aber nicht mehr den heutigen Erfordernissen entsprechen, zeitgemäßes Wohnen möglich und sogar attraktiv ist. Die Bauern sind in die Planungsprozesse insofern mit eingebunden, dass sie an den Lokalaugenscheinen und an den Begutachtungen der Entwürfe teilnehmen werden.
----
Großes Interesse an der Ideenwerkstatt „Bauern(h)auszeichnung“!!
Der Wettbewerb „Bauern(h)auszeichnung“ besteht aus den zwei Initiativen, der Ideenwerkstatt PLANEN und dem ITAS-Preis BAUEN.
Die Ideenwerkstatt Bauern(h)auszeichnung stieß auch heuer bei Bauern und Architekten auf reges Interesse. Etwa 50 Architekten aus Südtirol haben sich mit den Bäuerinnen und Bauern vor Ort getroffen und sich Überlegungen über die sinnvollste Art der Sanierung ihrer alten Bauernhäuser gemacht.
Ziel der Initiative der Architekturstiftung Südtirol, des Südtiroler Bauernbundes, der IDM Südtirol, des Landesdenkmalamtes und der Abteilung für Natur, Landschaft und Raumentwicklung, ITAS-Versicherungen und der Stiftung Südtiroler Sparkasse ist es, die Sensibilität für den Wert historischer Bauernhöfe zu fördern und zu zeigen, dass es Sinn macht, die historischen Bauernhäuser als Kulturgüter und damit ein Stück der Südtiroler Kulturlandschaft vor dem Verfall zu retten.
Aus den Anfragen von Bäuerinnen und Bauern, die ihr altes Bauernhaus sanieren möchten, hat die Jury vor kurzem drei interessante Bauernhöfe mit jeweils unterschiedlichen Typologien ausgewählt. Bei einem Lokalaugenschein konnten die interessierten Architekten die Objekte zusammen mit den Besitzern genauer unter die Lupe nehmen und die unterschiedlichsten Möglichkeiten einer zeitgemäßen Umgestaltung diskutieren. Die bäuerlichen Familien wiederum haben ihre Vorstellungen für die zukünftige Nutzung der Bauernhäuser erläutert: Sie ging von der Sanierung der Wohnung für die eigene Familie über die Planung von verschiedenen Wohnungen für mehrere Generationen bis hin zur Errichtung von zusätzlichen Wohnungen für Gäste oder dem Ausbau des Dachgeschosses.
Bis Ende August werden die Architekten nun nachhaltige, maßgeschneiderte Lösungen entwickeln, die verschiedenen Möglichkeiten für zeitgemäßes Wohnen aufzeigen und diese dann den Bauern als Entwurfsideen vorstellen.
Wert historischer Bauernhäuser unterstrichen
Planer und Familien waren sich einig, dass der Wert, der in ihren historischen Bauernhäusern steckt, in keinem Neubau zu finden ist. Alle haben sie vor, die bestehenden Strukturen mit viel Sensibilität den heutigen Wohnbedürfnissen anzupassen, indem sie vorhandene Materialien wiederverwenden und auch auf energiesparende Bauweisen achten wollen.
Die drei ausgewählten bäuerlichen Familien haben sich sehr positiv über die Tatsache geäußert, dass sich unterschiedliche Organisationen zusammengeschlossen haben und das Projekt gemeinsam begleiten
ITAS-Preis
Die zweite Initiative zum Schutz historischer bäuerlicher Bausubstanz, der ITAS-Preis, mit dem bereits sanierte Bauernhöfe prämiert werden, geht ebenfalls weiter. Die Jury ist dabei, drei Objekte auszuwählen, die dann vor Ort besichtigt werden.
Die Prämierung der besten energetischen Sanierung alter Bauernhäuser sowie das beste Projekt für jeden Hof beim Ideenwettbewerb „Bauern(h)auszeichnung“ erfolgt wieder im November. Als Preis erhalten die Bauern bei der Ideenwerkstatt einen Ideenentwurf und eine Grobschätzung der Sanierungskosten sowie einen Beitrag von 5.000 € wenn sie den Planer des Siegerprojektes mit dem Ausführungsprojekt beauftragen. Beim Itas-Preis erhält der Sieger eine Summe von 7.000 € in Form einer Lebensversicherungspolizze.

Foto vor dem Hof: Schwartenhof in Kortsch, Planer und Besitzer
Foto vor der Bar: Familie Breitenberger in Lana mit Architekten
Foto mit Regenschirme:  Hatzeshof in Tschöfas - Lajen

SIEHE <HIER>

Pressemitteilung <HIER>

Weitere Informationen <HIER>
Ideenwerkstatt - Bauern(h)auszeichnung 2015
Die Ideenwerkstatt „Bauern(h)auszeichnung“ findet auch heuer wieder großes Interesse

Den Erhalt traditioneller Bauernhäuser haben sich der Südtiroler Bauernbund, die Architekturstiftung Südtirol, ITAS-Versicherungsverein, Südtirol Marketing (SMG), die Landesabteilungen für Denkmalpflege sowie Natur, Landschaft und Raumentwicklung und die Stiftung Südtiroler Sparkasse zum Ziel gesetzt. Dazu wurde die Initiative „Bauern(h)auszeichnung“ ins Leben gerufen. Auch heuer wurden wieder bäuerliche Familien und Architekten ausgezeichnet.
Sanieren oder abreißen? Diese Frage stellen sich Bauern häufig. Einen Anreiz zum Erhalt alter, wertvoller Bauernhöfe will die Initiative „Bauern(h)auszeichnung“ geben und hat dafür zwei Wettbewerbe ins Leben gerufen. Bei der „Ideenwerkstatt PLANEN“ werden Architekten für den besten Ideenentwurf für die zukünftige Sanierung typischer Südtiroler Bauernhöfe ausgezeichnet. Der „ITAS-Preis“ hingegen prämiert bäuerliche Familien für eine bereits erfolgte vorbildliche energetische Sanierung ihres Bauernhofes.

Die Ideenwerkstatt Bauern(h)auszeichnung sorgt bei Bauern und Architekten für großes Interesse: 45 Architekten aus Südtirol haben sich wieder mit den Bäuerinnen und Bauern vor Ort getroffen, um gemeinsam das Potential ihrer historischen Bauernhäuser zu erkennen und Überlegungen über die sinnvollste Art der Sanierung anzustellen.

Auch heuer war es der Jury wieder gelungen, drei unterschiedlichste Typologien von Bauernhäusern auszuwählen, und es wurde anlässlich der Lokalaugenscheine wieder klar, wie unterschiedlich die Vorstellungen für eine zukünftige Nutzung sind und wie vielfältig die Möglichkeiten einer zeitgemäßen Umgestaltung sein werden:
Die einen möchten eine Haushälfte für die eigene Familie sanft sanieren und eine zweite Wohnung für Gäste oder die bereits erwachsen werdenden Kinder in der zweiten Haushälfte und dem Dachgeschoss ausbauen, die anderen planen, das unter Denkmalschutz stehende Haus als Mehrgenerationenhaus mit anschließender Hofkellerei auszubauen. Zuletzt gibt es auch jene, die zwar schon ein paar Vorstellungen zur Nutzung haben, aber die Gelegenheit nutzen möchten, zu verstehen, was sie aus ihrem zurzeit leer stehenden Haus alles machen können.

Alle sind sich bewusst, dass der Wert, der in ihren historischen Bauernhäusern steckt, in keinem Neubau zu finden ist. Alle haben sie vor, die bestehenden Strukturen mit viel Sensibilität den heutigen Wohnbedürfnissen anzupassen, indem sie vorhandene Materialien wiederverwenden und auch auf energiesparende Bauweisen achten wollen.
Die drei ausgewählten Familien, die alle in der Landwirtschaft arbeiten,  haben sich sehr positiv über die Tatsache geäußert, dass sich unterschiedliche Organisationen wie die Architekturstiftung Südtirol, der Südtiroler Bauernbund, Südtirol Marketing (SMG), das Landesdenkmalamt und die Abteilung für Natur, Landschaft und Raumentwicklung, ITAS-Versicherungen und die Stiftung Südtiroler Sparkasse zusammengeschlossen haben und das Projekt gemeinsam begleiten  und so wahrscheinlich auch helfen werden, bürokratische Hürden leichter zu überwinden.

Bis Mitte August hatten die Architekten nach dem gemeinsamen Lokalaugenschein Zeit, um nachhaltige, maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln und diese dann den Bauern als Entwurfsideen vorzustellen. Ziel aller Beteiligten ist es, aufzuzeigen, dass es Sinn macht, die historischen Bauernhäuser als Kulturgüter vor dem Verfall zu retten - und dadurch ein Stück unserer Südtiroler Kulturlandschaft.

Eine zweite Initiative zum Schutz historischer bäuerlicher Bausubstanz, der ITAS-Preis, geht ebenfalls weiter. Zur Zeit besichtigt die Jury drei ausgewählte Objekte vor Ort. Die Prämierung der besten energetischen Sanierung alter Bauernhäuser erfolgte zusammen mit der Preisverleihung für den besten Entwurf der Ideenwerkstatt.

Die Jury hat heuer folgende Entwürfe prämiert:

Siegerprojekt Grabmayrhof: Dr. Arch. Irmgard Brunner
Siegerprojekt Plattner Hof: Arch. Heinrich Zöschg & Arch. Alexander Karnutsch
Siegerprojekt Pillhof: Arch. Jürgen Prosch & Arch. Felix Kasseroler
 
Für die Sparte ITAS Preis für gelungene Sanierung: Ruckenzaunerhof der Fam. Pfischer Arch. Sylvia dell’Agnolo, Ing. Egon Kelder

und
ITAS Anerkennungspreis Obergasserhof der Fam. Bergmeister Arch. Christian Moser

PRESSETEXT: siehe << HIER >>
PRESSE: Dolomiten siehe <<HIER >>
Ideenwettbewerb 2015Tour BauernhauszeichnungTour BauernhauszeichnungTour BauernhauszeichnungTour BauernhauszeichnungTour BauernhauszeichnungTour BauernhauszeichnungTour BauernhauszeichnungIdeenwettbewerb 2015Idenwettbewerb 2015Ideenwettbewerb 2015Ideenwettbewerb 2015Ideenwettbewerb 2015Ideenwettbewerb 2015Ideenwettbewerb 2015Ideenwettbewerb 2015Ideenwettbewerb 2015Ideenwettbewerb 2015

Wir und Architektur. Filme 2014

Dorfentwicklung. 2014

"Wir und Architektur: Dörfer verändern sich"
wird am Sonntag, 1. März um 9.45 Uhr auf RAI ALTO ADIGE ausgestrahlt und am selben Tag um 22.30 Uhr wiederholt. 
Dieser Film zeigt anhand unterschiedlichster Beispiele, welche städteplanerischen, architektonischen und wirtschaftlichen Veränderungen in Dörfern Südtirols dazu führen, dass dort wieder mehr Lebensqualität entstehen kann und die Dorfzentren wieder zum sozialen Mittelpunkt werden können.
 

Stadterneuerung. 2014

Wir und Architektur. Stadterneuerung.
wird am Sonntag, 18. Jänner um 22.30 auf RAI ALTO ADIGE ausgestrahlt und am 1. Februar um 9.45 wiederholt.
Dieser Film zeigt die baugeschichtliche Entwicklung Bozens auf und erklärt die Wechselwirkungen zwischen den wirtschaftlichen und sozialen Hintergründen und der Stadtentwicklung. 
In einer Zeit, in der nur mehr über einzelne Bauvorhaben diskutiert wird, welche jedoch immer auch auf die ganze Stadt ihre Auswirkungen haben werden, erscheint es wichtig, dass die Bevölkerung eine gesamtheitliche Sicht über die Stadt Bozen entwickelt.
 

Bauernhaussanierung. 2014

"Wir und Architektur: Bauernhaussanierung"
wird am Sonntag, 15. März, um 9.45 Uhr gesendet und um 22.30 Uhr am selben Tag wiederholt, immer auf RAI ALTO ADIGE.
Dieser Film berichtet über die Initiative "Ideenwerkstatt Bauern(h)auszeichnung", bei der alte Südtiroler Bauernhöfe den heutigen Bedürfnissen angepasst werden sollen, ohne ihren ursprünglichen Wert und Charme zu verlieren. Er will auf die Besonderheit unserer Bautradition und Baukultur hinweisen und weitere Bauern, welche Besitzer alter Höfe sind, animieren, bei der kommenden Ausgabe der Ideenwerkstatt 2015 mitzumachen.
 

Wir und Architektur. Filme 2013

Gewerbezonen in Südtirol. 2013

Gewerbezonen in Südtirol stehen am Eingang eines Dorfes und sind oft triste Orte – ohne Anspruch auf Schönheit, Nachhaltigkeit und oft ohne Mehrwert für die Unternehmen. Doch es gibt Ausnahmen. Gelungene Beispiele einzelner Gebäude oder eines ganzen Gewerbegebietes zeigen auf, wie vorteilhaft anspruchsvolles Bauen, die richtige Standortwahl und der Landschaftsdialog auch für Gewerbetreibende sein kann:
In Welschnofen haben Politik, Raumordnung und Architektur harmonisch ineinander gegriffen und einen neuen Dorfteil geschaffen. Das Kieswerk Beton Eisack in Vahrn hat hohe ästhetische Ansprüche mit innovativen ökologischen Zielsetzungen verbunden. Die Firma Lignoalp in Brixen hat das eigene Pioniersdenken im Holzbau in Architektur gefasst und damit den Hauptsitz zu einer unternehmerischen Visitenkarte gemacht.

upgrade. 2013

Erhalten, bewahren und erneuern sind wichtige Themen für Südtirols Kulturlandschaft und Baugewerbe. Architekten, Bauherren und Experten zeigen an ausgewählten Beispielen die wichtigsten Aspekte einer nachhaltigen und nach neuesten energetischen Kriterien ausgerichteten Aufwertung bestehender Wohngebäude auf.
 

Tourismus 2013

Ein Teil unserer Bevölkerung setzt  sich für rücksichtsvolle, auf den Ort eingehende Architektur ein, auch für die Wertschätzung von historischem Bestand, andere glauben mehr die angeblich größere Wirtschaftlichkeit großer Strukturen und verzeihen hier manche „Bausünden“.
Die unterschiedliche Sichtweise gilt es verstärkt durch Gesprächsbereitschaft zu überbrücken: es ist höchste Zeit weg zu kommen von dem „einer gegen den anderen“, es braucht unbedingt mehr Partizipation, mehr Einbeziehung und Aufklärung der gesamten Bevölkerung, wir müssen gemeinsam lernen, im Ganzen zu denken.
wir behandeln 3 Aspekte des Tourismus:
  1. Reisen, mit Beispiel  Timmeljochstrasse,
  2. Rasten, mit Beispiel Lanz,
  3. Aufhalten, mit beispielhafter regionaler zeitgenössischer Architektur, Architelktur, die die Besonderheiten unseres Landes hervorhebt(Identität, Einzigartigkeit) Beispiel: Burgeis, Hotel Weisses Kreuz-Löwe: Sanierung eines denkmalgeschützten Hauses mit Erweiterung, unter Einbeziehung des gesamten Dorfkerns