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Anerkennung für Erhalt historischer Bauernhäuser

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Ideenwerkstatt - Bauern(h)auszeichnung 2018















Alte Bauernhäuser vor dem Abriss zu bewahren, ist das Ziel der Initiative „Bauern[h]auszeichnung“. Mit den beiden Wettbewerben „Ideenwerkstatt PLANEN“ und „ITAS-Preis“ sollen Bauherren wie Architekten ermutigt werden, alte wertvolle Bauernhäuser zu sanieren und sie so zu erhalten. Heute wurden wieder vier bäuerliche Familien und ihre Architekten für besonders wertvolle Projekte ausgezeichnet.
Historische Bauernhöfe prägen wie kaum etwas anderes die heimische Kulturlandschaft. „Sie vor dem Abriss zu bewahren bedeutet daher nicht nur, ein Stück bäuerliche Landes- und Familiengeschichte zu retten, sondern auch die einmalige Kulturlandschaft Südtirols für Einheimische wie Gäste zu erhalten“, erklärte Bauernbund-Landesobmann Leo Tiefenthaler.
Dafür brauche es ein gutes Miteinander, Überzeugung und eine Initiative wie die „Bauern[h]auszeichnung“, lobte Landesrat Richard Theiner. Landesrat Florian Mussner unterstrich die Bedeutung der Landesverwaltung als Partner der Initiative. Alle zusammen seien gefordert, dafür zu sorgen, dass alte Bauernhöfe erhalten bleiben. Gleichzeitig gehe es darum, den alten Gemäuern neues Leben einzuhauchen und zu zeigen, dass auch in alten Häusern, wenn sie sinnvoll saniert sind, das Wohnen wieder attraktiv wird.
Einen wichtigen Anreiz zur Sanierung alter, wertvoller Bauernhöfe will die Initiative „Bauern[h]auszeichnung“ mit der „Ideenwerkstatt PLANEN“ und dem „ITAS-Preis“ geben, die der Südtiroler Bauernbund, die Architekturstiftung Südtirol, ITAS-Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, IDM Südtirol, die Landesabteilungen für Denkmalpflege sowie Natur, Landschaft und Raumentwicklung und die Stiftung Südtiroler Sparkasse ins Leben gerufen haben.

„Ideenwerkstatt PLANEN“: Beste Ideenentwürfe prämiert
Bei der „Ideenwerkstatt PLANEN“ werden Architekten für den besten Ideenentwurf für die zukünftige Sanierung typischer Südtiroler Bauernhöfe ausgezeichnet. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Bauernhäuser mindestens 100 Jahre alt sind und zu einem Hof gehören, der bewirtschaftet wird. Zudem muss das Gebäude in ein bäuerliches Ensemble bzw. in einen stimmigen landschaftlichen und historischen Kontext eingebettet sein.
Auch heuer wurden zwei besonders schützenswerte Bauernhäuser ausgewählt. Die Wahl der Fachjury fiel auf den Mehrerleiterhof der Familie Kirchler in Ahornach/Sand in Taufers und den Thalhof der Familie Obkircher in Aldein.
Zehn Architekten haben in der Folge den Mehrerleiterhof besucht, 14 den Thalhof. Von diesen haben schließlich mehr als 10 Architekten ihre Vorschläge für eine zeitgemäße und maßgeschneiderte Sanierung der Höfe eingereicht.
Der beste Entwurf für die Sanierung des Mehrerleiterhofes stammt vom Brixner Architekten Christian Moser. Sein Vorschlag lässt viel Spielraum für zukünftige Nutzungen. Besonders die Lösung, die Wohnung für den Onkel ins Erdgeschoss zu legen und die Einteilung der Hauptwohnung im Obergeschosse, haben die Jury überzeugt. Sieger beim Thalhof sind die Architekten Jürgen Prosch und Felix Kasseroler aus Brixen, die besonders durch den sehr sensiblen Umgang mit dem Bestand gepunktet haben. Die Treppensituation wurde sehr gut gelöst. Die präzisen, bescheidenen Eingriffe in den Fassaden und in den Grundrissen lassen eine gute Detailplanung erwarten. 

„ITAS-Preis“ für Familie Bernhart und Familie Ramoser
Mit dem „ITAS-Preis“ werden hingegen bäuerliche Familien prämiert, die ihren Bauernhof bereits mustergültig energetisch saniert haben. „ITAS ist eng mit dem Land und den Menschen hier verbunden. Der ITAS-Preis ist unser Beitrag zum Erhalt historischer Bauernhäuser. In den letzten Jahren hat die Auszeichnung einen regen Zuspruch erfahren. Besonders freut uns, dass die Qualität der Sanierungen gestiegen ist, auch dank sehr guter Architekten“, erklärte Gerhart Gostner, Vizepräsident von ITAS.
Sechs sanierte alte Bauernhäuser kamen in die nähere Auswahl der Jury, zwei bäuerliche Familien wurden für die mustergültige Sanierung prämiert. Die Wahl fiel auf die Familie Bernhart vom Mairhof in Partschins und die Familie Ramoser vom Feirumhof am Ritten.
Architekt Manuel Benedikter hat die historische Substanz des erstmals 1357 erwähnten Mairhofes mit zeitgenössischer architektonischer Qualität verbunden. So blieben die historischen Strukturen, Raumeinheiten und Ausstattungselemente wie das Kreuzgratgewölbe erhalten. Insgesamt wurden sieben Wohnungen unterschiedlichster Größen, ein Weinkeller und Arbeitsräume geschaffen.
Die Ideen für die Sanierung des Feirumhofes stammen von Architekt Stefan Gamper. Er hat mit viel Gefühl dem Wohnhaus einen Zubau angegliedert, der sich dem Bestand anpasst, jedoch auch als Neubau zu erkennen ist. Die Fassaden, das Kreuzgewölbe und die Stube wurden mustergültig saniert und die wertvolle Altbausubstanz mit zeitgenössischen Eingriffen kombiniert. Beide Siegerobjekte beweisen einmal mehr, dass in historischen Gebäuden die Umsetzung heutiger Wohnansprüche möglich ist.
Mehr Informationen über beide Initiativen, die heurigen Entwürfe und die Wettbewerbe 2018 finden Interessierte unter www.bauernhauszeichnung.it.

Im Bild:
Foto: Die bäuerlichen Familien, die die “Ideenwerkstatt PLANEN” und den “ITAS-Preis” gewonnen haben:
ITAS-Preis: Leo Tiefenthaler, Stefan Gamper, Familie Ramoser, Familie Bernhart, Manuel Benedikter, Gerhard Gostner und Reinhold Marsoner (Stiftung Südt. Sparkase).
Ideenwerkstatt PLANEN: Leo Tiefenthaler, Familie Kirchler, Familie Obkircher, Reinhold Marsoner.
 
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Ideenwerkstatt - Bauern(h)auszeichnung 2018

Ideenwerkstatt„Bauern[h]auszeichnung“ befindet sich in der Schlussphase












Für die Initiative „Bauern[h]auszeichnung_Ideenwerkstatt Planen” traf sich kürzlich die Jury, bestehend aus Arch. Armando Ruinelli, Arch. Sylvia Dell’Agnolo, Arch. Margaretha Schwarz, Arch. Paolo Biadene, Dr. Waltraud Kofler Engl, Dr. Ulrich Höllrigl als Vertreter des SBB, und Arch. Margot Wittig als Vertretung der Architekturstiftung Südtirol. Es wurden die für den Wettbewerb ausgewählten Gebäude in Ahornach und Aldein besichtigt, die eingereichten Entwürfe vor Ort begutachtet und mit den ebenfalls in der Jury vertretenen Bauern besprochen. Mit der Initiative „Bauern[h]auszeichnung“ wollen der Südtiroler Bauernbund, die Architekturstiftung Südtirol, ITAS-Versicherungsverein, IDM Südtirol, die Landesabteilungen für Denkmalpflege sowie Natur, Landschaft und Raumentwicklung und die Stiftung Südtiroler Sparkasse die Bauherren ermutigen, alte wertvolle Bauernhäuser mustergültig zu sanieren statt abzureißen.
Der Mehrerleiterhof von Günther Kirchler in Ahornach/Sand in Taufers. ist ein klassischer Paarhof an einer schmalen Zufahrtstrasse gelegen, mit einem alten Wohnhaus, das sich in den Hang schmiegt, das die Besitzer die 4- köpfige Familie und ihre beiden Onkel in 2 zeitgemässe Wohnungen ausbauen wollen. Der Wohnbau besteht aus dem ortsüblichen Steinmauersockel mit einem Obergeschoss aus gestricktem Holzbau und einem schmalen umlaufenden Balkon. Nach den Wünschen der Bauherren sehen alle Entwürfe einen sehr sensiblen Umgang mit der bestehenden Bausubstanz vor, es wurden jedoch unterschiedlichste Nutzungslösungen vorgeschlagen. Die Jury entschied sich einstimmig für den Vorschlag, der viel Spielraum für zukünftige Nutzungen zulässt.
Der zweite Hof, der besichtigt wurde, war der Thalhof von Josef Obkircher in Aldein, ein geschlossener, unter Denkmalschutz stehender Hof. Das Wohngebäude besteht aus dem Haupthaus (Herrenhaus) und einem angebauten Bauernhaus, beide aus einem für diese Gegend typischen Steinmauerwerk, ausgestattet mit wertvollen Gewölben und Stuben. Auch hier haben die teilnehmenden Architekten sehr unterschiedliche Entwürfe geliefert, welche die Möglichkeit einerseits für eine schöne großzügige Wohnung für die Bauernfamilie vorsehen, andererseits aus der vorhandenen Bausubstanz auch noch interessant gestaltete Ferienwohnungen und einen Bauernladen mit Bearbeitungsräumen schaffen. Neben der „Ideenwerkstatt Planen“ ist auch der „ITAS-Preis“ in die Schlussphase gegangen, der mustergültig energetisch sanierte Bauernhäuser prämiert. Die Preisverleihung für beide Initiativen findet am 12. Dezember in Bozen im Noi-Tecpark statt. Mehr Informationen über beide Initiativen finden Interessierte unter www.bauernhauszeichnung.it.

20.04.2018

presentation Bunkerlandschaftpresentation Bunkerlandschaftpresentation Bunkerlandschaftpresentation Bunkerlandschaftpresentation Bunkerlandschaftpresentation Bunkerlandschaft

Bunkerlandschaft Südtirol

Präsentation TURRIS BABEL NR. 108

Wien – Vienna _ 13.04.2018 - 20h
P F E R D
Forum zur Förderung
zeitgenössischer Kunst
Medwedweg 3, U3 - Gasometer 1110

Bozen – Bolzano _ 20.04.2018 – 19h
M U S E I O N
Piazza Piero Siena Platz 1
Mit freundlicher Unterstützung
der ESTEBAN GMBH
BauernhausauszeichnungBauernhausauszeichnungBauernhausauszeichnungBHZ

Ideenwerkstatt - Bauern(h)auszeichnung 2017

1. Familie Schrott mit
Architektin Elisabeth Schatzer
2. Familie Oberkofler
mit Architekt Daniel Ellecosta
3. Familie Oberberger
mit Architekt David Stuflesser
4. Familie Oberrrauch
mit Planer Ing. Thomas Graus
 

15.11.2017

mehr als wohnen_Zürich_Zurigo

mehr als wohnen_Zürich_Zurigo

Claudia Thiesen_Architektin, Vizepräsidentin_architetta, vicepresidente
»Mehr als Wohnen«
Pascal Müller_Architekt, Ingenieurkonsulent und Urbanist_Arch ETH / SIA / BSA, Müller Sigrist Architekten

Download > HIER-QUI <

 

10.11.2017

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architecture & wine

thank you for cooperation PROGRESS

29.09.2017

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Brandlhuber+ Emde, Burlon . Thomas Burlon_Was hat Dich bloß so ruiniert?

thank you for your cooperation FINSTRAL

07.09.2017

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Aljoša Dekleva and Tina Gregorič_RE*THINK

thank you for your cooperation ERLACHER


 

24.05.2017

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Gianluca Peluffo_5+1AA_Genova Milano Paris

architettura e genealogia linguaggio e corpo

thank you for your cooperation STAHLBAU PICHLER
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Rassegna Architetti Arco Alpino 2016

02.09.2016

40 Jahre Schweigkofler_Werkstattgespräch Peter Haimerl_foto beierle.görlichSchweigkoflerSchweigkofler40 Jahre SchweigkoflerSchweigkoflerSchweigkoflerSchweigkofler40 Jahre Schweigkofler40 Jahre Schweigkofler40 Jahre Schweigkofler40 Jahre Schweigkofler40 Jahre Schweigkofler40 Jahre Schweigkofler40 Jahre Schweigkofler40 Jahre Schweigkofler40 Jahre Schweigkofler40 Jahre Schweigkofler

40 Jahre Schweigkofler

Wir bedanken uns herzlich bei der Fa. Schweigkofler für die tolle, erfolgreiche Veranstaltung und für den interessanten Vortrag "Wild wild wild" des eingeladenen Arch. Peter Haimerl!!

08.09.2016

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SILENT SPACES lighting & sound absorbance

Wir bedanken uns herzlich bei der Fa. XAL für den interessanten Vortrag "SILENT SPACES lighting & sound absorbance" von gestern abend im Museion! Danke Alessandro Maroso & Georg Gabrielli und Arch. Matteo Scagnol! Danke Camilla Martinelli für deine Unterstützung!
 
BAF BOLZANO BOZEN ARCHITECTURE FESTVAL 2016
Fordert zum interdisziplinären Austausch auf.
Zelebriert Architektur und die Menschen die sie nutzen.
Stellt Begegnungsräume des täglichen Lebens ins Zentrum.


Wann und wo: 18. - 21. Mai 2016,
1) Workshops: Innenhof Palais Campofranco, Waltherplatz
2) Exhibitions in the darkness: Mustergasse 4, Bozen
3) Exhibitions: Silbergasse 3, Bozen
4) Photo exhibition: Palais Campofranco, Pfarrhofgasse, Bozen
5) Talks: Freie Universität Universitätsplatz, 1, Raum C2.06, Bozen:
     - 19.05 18.00 h BAS BRINCEN
     - 20.05 18.30 h FLAVIO PINTARELLI

Pdf zum Download
Website
facebook


Eine Initiative der Architekturstiftung Südtirol in Zusammenarbeit mit BAF Bolzano Bozen Architektur Festival.

Ein herzlicher Dank gilt unseren Unterstützern:
 

29.09.2016

Rubner GRAFTRubner GRAFTRubner GRAFT

Dream Design Deliver Arch. Wolfram Putz GRAFT

Wir bedanken uns herzlich bei der Rubner Gruppe für den interessanten Vortrag von “Dream Design Deliver", des eingeladenen Arch. Wolfram Putz - GRAFT!!

 

27.10.2016

Caruso St JohnCaruso St JohnCaruso St JohnCaruso St JohnCaruso St JohnCaruso St John

Caruso St John Architects

Wir bedanken uns herzlich bei der Firma PROGRESS für den interessanten Vortrag "Flüssiger Stein", des eingeladenen Caruso St John Architects (Zürich) Büros - Arch. Michael Schneider und  Arch. Florian Zierer!
 

11.11.2016

Clara Solà MoralesClara Solà MoralesClara Solà MoralesClara Solà MoralesClara Solà MoralesClara Solà MoralesClara Solà MoralesClara Solà MoralesClara Solà MoralesClara Solà MoralesClara Solà MoralesClara Solà MoralesClara Solà Morales

Clara Solà Morales - CADAVAL & SOLÀ-MORALES

Wir bedanken uns herzlich bei der Firma FINSTRAL für das interessante Werkstattgespräch "BUILDING THE THRESHOLD" mit Arch. Clara Solà-Morales - des Architekturbüros CADAVAL & SOLÀ-MORALES (Barcelona)!
hotelmesse 2016hotelmesse 2016

HOTELMESSE 2016

AUSgebaut?! - Hoteliers und Architekten auf der Suche nach neuen Wegen?

Wir bedanken uns herzlich bei der Messe Bozen für den interessanten Vortrag von “AUSgebaut?! - Hoteliers und Architekten auf der Suche nach neuen Wegen?"!!

„Ideenwerkstatt - Bauern(h)auszeichnung“ eine Ideenwerkstatt für Südtiroler Bauern und Architekten zur Sanierung von historisch wertvollen Bauernhäusern

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Im Namen der Architekturstiftung Südtirol und der verschiedenen Partnerorganisationen des Wettbewerbes Bauern[h]auszeichnung - Ideenwerkstatt Planen und ITAS Preis Bauen, sind Sie zur diesjährigen Siegerehrung einladen!
Diese findet den 13.12.2016, ab 10:00 Uhr, im Sitz des Südtiroler Bauernbundes, im Sitzungssaal „J. Schraffl“ in der Kanonikus, Michael Gamper Straße 5, Bozen, statt.
Neben Euch als Teilnehmern an der Ideenwerkstatt, werden auch die Familien der teilnehmenden Bauernhöfe anwesend sein.
Das Team der BHZ
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ABGABETERMIN: 29. AUGUST 2016, 12.00 Uhr!

Jahrhunderte lang haben Bauernhöfe Südtirols Landschaft geprägt. Sie erzählen von der Geschichte dieses Landes und der Menschen, die es bewohnen. Auch heuer wollen die Organisatoren (die Architekturstiftung Südtirol, zusammen mit dem Südtiroler Bauernbund, der Südtirol Marketing (IDM), dem Landesdenkmalamt, der Abteilung für Natur, Landschaft und Raumentwicklung und dem ITAS Versicherungsverein und der Unterstützung der Stiftung Südtiroler Sparkasse) mit dieser Initiative die Südtiroler Bauern darin bestärken, dass die Bautradition ihrer Höfe ein wichtiger Teil des Lebensraums Südtirol und deshalb erhaltenswert ist. Mit der Ideenwerkstatt sollen Bauern und Architekten animiert werden, gemeinsam an der Erhaltung historischer Bauernhäuser zu arbeiten.
Nun hat vor Kurzem die Jury der Ideenwerkstatt aus den verschiedenen eingereichten Bauten wieder drei recht unterschiedliche Objekte ausgewählt, welche den gestellten Kriterien am besten entsprechen.
Sie stehen diesmal bei Schlanders, Lana und Lajen. Auf der homepage  www.bauernhauszeichnung.it ist nun ab 2. Mai die Auslobung samt Unterlagen und Anmeldeformularen abrufbar. Die Architekten sind eingeladen, sich zahlreich an dem Projekt zu beteiligen. Anmeldetermin: zwischen 2.5. – 10.5.2016
Die planerische Arbeit startet nach einem Lokalaugenschein und Gesprächen mit den Bauern vor Ort. Die Architekten können dann ihre Ideen bis 29. AUGUST 2016 abgeben.
Das besondere an der Ideenwerkstatt ist der Auftrag,  ganz konkret neue Lösungen zu entwickeln und die fast vergessene architektonische, handwerkliche Tradition wiederzubeleben und ins Zeitgenössische zu übersetzen. Besonderer Wert wird auf kostensparende Lösungen gelegt. Damit kann gezeigt werden, dass in Gebäuden, die uns zwar gefallen aber nicht mehr den heutigen Erfordernissen entsprechen, zeitgemäßes Wohnen möglich und sogar attraktiv ist. Die Bauern sind in die Planungsprozesse insofern mit eingebunden, dass sie an den Lokalaugenscheinen und an den Begutachtungen der Entwürfe teilnehmen werden.
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Großes Interesse an der Ideenwerkstatt „Bauern(h)auszeichnung“!!
Der Wettbewerb „Bauern(h)auszeichnung“ besteht aus den zwei Initiativen, der Ideenwerkstatt PLANEN und dem ITAS-Preis BAUEN.
Die Ideenwerkstatt Bauern(h)auszeichnung stieß auch heuer bei Bauern und Architekten auf reges Interesse. Etwa 50 Architekten aus Südtirol haben sich mit den Bäuerinnen und Bauern vor Ort getroffen und sich Überlegungen über die sinnvollste Art der Sanierung ihrer alten Bauernhäuser gemacht.
Ziel der Initiative der Architekturstiftung Südtirol, des Südtiroler Bauernbundes, der IDM Südtirol, des Landesdenkmalamtes und der Abteilung für Natur, Landschaft und Raumentwicklung, ITAS-Versicherungen und der Stiftung Südtiroler Sparkasse ist es, die Sensibilität für den Wert historischer Bauernhöfe zu fördern und zu zeigen, dass es Sinn macht, die historischen Bauernhäuser als Kulturgüter und damit ein Stück der Südtiroler Kulturlandschaft vor dem Verfall zu retten.
Aus den Anfragen von Bäuerinnen und Bauern, die ihr altes Bauernhaus sanieren möchten, hat die Jury vor kurzem drei interessante Bauernhöfe mit jeweils unterschiedlichen Typologien ausgewählt. Bei einem Lokalaugenschein konnten die interessierten Architekten die Objekte zusammen mit den Besitzern genauer unter die Lupe nehmen und die unterschiedlichsten Möglichkeiten einer zeitgemäßen Umgestaltung diskutieren. Die bäuerlichen Familien wiederum haben ihre Vorstellungen für die zukünftige Nutzung der Bauernhäuser erläutert: Sie ging von der Sanierung der Wohnung für die eigene Familie über die Planung von verschiedenen Wohnungen für mehrere Generationen bis hin zur Errichtung von zusätzlichen Wohnungen für Gäste oder dem Ausbau des Dachgeschosses.
Bis Ende August werden die Architekten nun nachhaltige, maßgeschneiderte Lösungen entwickeln, die verschiedenen Möglichkeiten für zeitgemäßes Wohnen aufzeigen und diese dann den Bauern als Entwurfsideen vorstellen.
Wert historischer Bauernhäuser unterstrichen
Planer und Familien waren sich einig, dass der Wert, der in ihren historischen Bauernhäusern steckt, in keinem Neubau zu finden ist. Alle haben sie vor, die bestehenden Strukturen mit viel Sensibilität den heutigen Wohnbedürfnissen anzupassen, indem sie vorhandene Materialien wiederverwenden und auch auf energiesparende Bauweisen achten wollen.
Die drei ausgewählten bäuerlichen Familien haben sich sehr positiv über die Tatsache geäußert, dass sich unterschiedliche Organisationen zusammengeschlossen haben und das Projekt gemeinsam begleiten
ITAS-Preis
Die zweite Initiative zum Schutz historischer bäuerlicher Bausubstanz, der ITAS-Preis, mit dem bereits sanierte Bauernhöfe prämiert werden, geht ebenfalls weiter. Die Jury ist dabei, drei Objekte auszuwählen, die dann vor Ort besichtigt werden.
Die Prämierung der besten energetischen Sanierung alter Bauernhäuser sowie das beste Projekt für jeden Hof beim Ideenwettbewerb „Bauern(h)auszeichnung“ erfolgt wieder im November. Als Preis erhalten die Bauern bei der Ideenwerkstatt einen Ideenentwurf und eine Grobschätzung der Sanierungskosten sowie einen Beitrag von 5.000 € wenn sie den Planer des Siegerprojektes mit dem Ausführungsprojekt beauftragen. Beim Itas-Preis erhält der Sieger eine Summe von 7.000 € in Form einer Lebensversicherungspolizze.

Foto vor dem Hof: Schwartenhof in Kortsch, Planer und Besitzer
Foto vor der Bar: Familie Breitenberger in Lana mit Architekten
Foto mit Regenschirme:  Hatzeshof in Tschöfas - Lajen

SIEHE <HIER>

Pressemitteilung <HIER>

Weitere Informationen <HIER>
Ideenwerkstatt - Bauern(h)auszeichnung 2015
Die Ideenwerkstatt „Bauern(h)auszeichnung“ findet auch heuer wieder großes Interesse

Den Erhalt traditioneller Bauernhäuser haben sich der Südtiroler Bauernbund, die Architekturstiftung Südtirol, ITAS-Versicherungsverein, Südtirol Marketing (SMG), die Landesabteilungen für Denkmalpflege sowie Natur, Landschaft und Raumentwicklung und die Stiftung Südtiroler Sparkasse zum Ziel gesetzt. Dazu wurde die Initiative „Bauern(h)auszeichnung“ ins Leben gerufen. Auch heuer wurden wieder bäuerliche Familien und Architekten ausgezeichnet.
Sanieren oder abreißen? Diese Frage stellen sich Bauern häufig. Einen Anreiz zum Erhalt alter, wertvoller Bauernhöfe will die Initiative „Bauern(h)auszeichnung“ geben und hat dafür zwei Wettbewerbe ins Leben gerufen. Bei der „Ideenwerkstatt PLANEN“ werden Architekten für den besten Ideenentwurf für die zukünftige Sanierung typischer Südtiroler Bauernhöfe ausgezeichnet. Der „ITAS-Preis“ hingegen prämiert bäuerliche Familien für eine bereits erfolgte vorbildliche energetische Sanierung ihres Bauernhofes.

Die Ideenwerkstatt Bauern(h)auszeichnung sorgt bei Bauern und Architekten für großes Interesse: 45 Architekten aus Südtirol haben sich wieder mit den Bäuerinnen und Bauern vor Ort getroffen, um gemeinsam das Potential ihrer historischen Bauernhäuser zu erkennen und Überlegungen über die sinnvollste Art der Sanierung anzustellen.

Auch heuer war es der Jury wieder gelungen, drei unterschiedlichste Typologien von Bauernhäusern auszuwählen, und es wurde anlässlich der Lokalaugenscheine wieder klar, wie unterschiedlich die Vorstellungen für eine zukünftige Nutzung sind und wie vielfältig die Möglichkeiten einer zeitgemäßen Umgestaltung sein werden:
Die einen möchten eine Haushälfte für die eigene Familie sanft sanieren und eine zweite Wohnung für Gäste oder die bereits erwachsen werdenden Kinder in der zweiten Haushälfte und dem Dachgeschoss ausbauen, die anderen planen, das unter Denkmalschutz stehende Haus als Mehrgenerationenhaus mit anschließender Hofkellerei auszubauen. Zuletzt gibt es auch jene, die zwar schon ein paar Vorstellungen zur Nutzung haben, aber die Gelegenheit nutzen möchten, zu verstehen, was sie aus ihrem zurzeit leer stehenden Haus alles machen können.

Alle sind sich bewusst, dass der Wert, der in ihren historischen Bauernhäusern steckt, in keinem Neubau zu finden ist. Alle haben sie vor, die bestehenden Strukturen mit viel Sensibilität den heutigen Wohnbedürfnissen anzupassen, indem sie vorhandene Materialien wiederverwenden und auch auf energiesparende Bauweisen achten wollen.
Die drei ausgewählten Familien, die alle in der Landwirtschaft arbeiten,  haben sich sehr positiv über die Tatsache geäußert, dass sich unterschiedliche Organisationen wie die Architekturstiftung Südtirol, der Südtiroler Bauernbund, Südtirol Marketing (SMG), das Landesdenkmalamt und die Abteilung für Natur, Landschaft und Raumentwicklung, ITAS-Versicherungen und die Stiftung Südtiroler Sparkasse zusammengeschlossen haben und das Projekt gemeinsam begleiten  und so wahrscheinlich auch helfen werden, bürokratische Hürden leichter zu überwinden.

Bis Mitte August hatten die Architekten nach dem gemeinsamen Lokalaugenschein Zeit, um nachhaltige, maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln und diese dann den Bauern als Entwurfsideen vorzustellen. Ziel aller Beteiligten ist es, aufzuzeigen, dass es Sinn macht, die historischen Bauernhäuser als Kulturgüter vor dem Verfall zu retten - und dadurch ein Stück unserer Südtiroler Kulturlandschaft.

Eine zweite Initiative zum Schutz historischer bäuerlicher Bausubstanz, der ITAS-Preis, geht ebenfalls weiter. Zur Zeit besichtigt die Jury drei ausgewählte Objekte vor Ort. Die Prämierung der besten energetischen Sanierung alter Bauernhäuser erfolgte zusammen mit der Preisverleihung für den besten Entwurf der Ideenwerkstatt.

Die Jury hat heuer folgende Entwürfe prämiert:

Siegerprojekt Grabmayrhof: Dr. Arch. Irmgard Brunner
Siegerprojekt Plattner Hof: Arch. Heinrich Zöschg & Arch. Alexander Karnutsch
Siegerprojekt Pillhof: Arch. Jürgen Prosch & Arch. Felix Kasseroler
 
Für die Sparte ITAS Preis für gelungene Sanierung: Ruckenzaunerhof der Fam. Pfischer Arch. Sylvia dell’Agnolo, Ing. Egon Kelder

und
ITAS Anerkennungspreis Obergasserhof der Fam. Bergmeister Arch. Christian Moser

PRESSETEXT: siehe << HIER >>
PRESSE: Dolomiten siehe <<HIER >>
Ideenwettbewerb 2015Tour BauernhauszeichnungTour BauernhauszeichnungTour BauernhauszeichnungTour BauernhauszeichnungTour BauernhauszeichnungTour BauernhauszeichnungTour BauernhauszeichnungIdeenwettbewerb 2015Idenwettbewerb 2015Ideenwettbewerb 2015Ideenwettbewerb 2015Ideenwettbewerb 2015Ideenwettbewerb 2015Ideenwettbewerb 2015Ideenwettbewerb 2015Ideenwettbewerb 2015Ideenwettbewerb 2015

Wir und Architektur. Filme 2014

Dorfentwicklung. 2014

"Wir und Architektur: Dörfer verändern sich"
wird am Sonntag, 1. März um 9.45 Uhr auf RAI ALTO ADIGE ausgestrahlt und am selben Tag um 22.30 Uhr wiederholt. 
Dieser Film zeigt anhand unterschiedlichster Beispiele, welche städteplanerischen, architektonischen und wirtschaftlichen Veränderungen in Dörfern Südtirols dazu führen, dass dort wieder mehr Lebensqualität entstehen kann und die Dorfzentren wieder zum sozialen Mittelpunkt werden können.
 

Stadterneuerung. 2014

Wir und Architektur. Stadterneuerung.
wird am Sonntag, 18. Jänner um 22.30 auf RAI ALTO ADIGE ausgestrahlt und am 1. Februar um 9.45 wiederholt.
Dieser Film zeigt die baugeschichtliche Entwicklung Bozens auf und erklärt die Wechselwirkungen zwischen den wirtschaftlichen und sozialen Hintergründen und der Stadtentwicklung. 
In einer Zeit, in der nur mehr über einzelne Bauvorhaben diskutiert wird, welche jedoch immer auch auf die ganze Stadt ihre Auswirkungen haben werden, erscheint es wichtig, dass die Bevölkerung eine gesamtheitliche Sicht über die Stadt Bozen entwickelt.
 

Bauernhaussanierung. 2014

"Wir und Architektur: Bauernhaussanierung"
wird am Sonntag, 15. März, um 9.45 Uhr gesendet und um 22.30 Uhr am selben Tag wiederholt, immer auf RAI ALTO ADIGE.
Dieser Film berichtet über die Initiative "Ideenwerkstatt Bauern(h)auszeichnung", bei der alte Südtiroler Bauernhöfe den heutigen Bedürfnissen angepasst werden sollen, ohne ihren ursprünglichen Wert und Charme zu verlieren. Er will auf die Besonderheit unserer Bautradition und Baukultur hinweisen und weitere Bauern, welche Besitzer alter Höfe sind, animieren, bei der kommenden Ausgabe der Ideenwerkstatt 2015 mitzumachen.
 

Wir und Architektur. Filme 2013

Gewerbezonen in Südtirol. 2013

Gewerbezonen in Südtirol stehen am Eingang eines Dorfes und sind oft triste Orte – ohne Anspruch auf Schönheit, Nachhaltigkeit und oft ohne Mehrwert für die Unternehmen. Doch es gibt Ausnahmen. Gelungene Beispiele einzelner Gebäude oder eines ganzen Gewerbegebietes zeigen auf, wie vorteilhaft anspruchsvolles Bauen, die richtige Standortwahl und der Landschaftsdialog auch für Gewerbetreibende sein kann:
In Welschnofen haben Politik, Raumordnung und Architektur harmonisch ineinander gegriffen und einen neuen Dorfteil geschaffen. Das Kieswerk Beton Eisack in Vahrn hat hohe ästhetische Ansprüche mit innovativen ökologischen Zielsetzungen verbunden. Die Firma Lignoalp in Brixen hat das eigene Pioniersdenken im Holzbau in Architektur gefasst und damit den Hauptsitz zu einer unternehmerischen Visitenkarte gemacht.

upgrade. 2013

Erhalten, bewahren und erneuern sind wichtige Themen für Südtirols Kulturlandschaft und Baugewerbe. Architekten, Bauherren und Experten zeigen an ausgewählten Beispielen die wichtigsten Aspekte einer nachhaltigen und nach neuesten energetischen Kriterien ausgerichteten Aufwertung bestehender Wohngebäude auf.
 

Tourismus 2013

Ein Teil unserer Bevölkerung setzt  sich für rücksichtsvolle, auf den Ort eingehende Architektur ein, auch für die Wertschätzung von historischem Bestand, andere glauben mehr die angeblich größere Wirtschaftlichkeit großer Strukturen und verzeihen hier manche „Bausünden“.
Die unterschiedliche Sichtweise gilt es verstärkt durch Gesprächsbereitschaft zu überbrücken: es ist höchste Zeit weg zu kommen von dem „einer gegen den anderen“, es braucht unbedingt mehr Partizipation, mehr Einbeziehung und Aufklärung der gesamten Bevölkerung, wir müssen gemeinsam lernen, im Ganzen zu denken.
wir behandeln 3 Aspekte des Tourismus:
  1. Reisen, mit Beispiel  Timmeljochstrasse,
  2. Rasten, mit Beispiel Lanz,
  3. Aufhalten, mit beispielhafter regionaler zeitgenössischer Architektur, Architelktur, die die Besonderheiten unseres Landes hervorhebt(Identität, Einzigartigkeit) Beispiel: Burgeis, Hotel Weisses Kreuz-Löwe: Sanierung eines denkmalgeschützten Hauses mit Erweiterung, unter Einbeziehung des gesamten Dorfkerns