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10. Mai 2019 11 Uhr

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Eröffnungsfest Tage der Architektur 2019

Parkhotel Holzner

Die heuer angebotenen Touren waren sehr gut besucht, Architekturinteressierte aus dem Inland und Ausland hatten wieder die Gelegenheit wahrgenommen, sich von Planern, Bauherren und Handwerkern die Geschichten verschiedenster Gebäude erzählen zu lassen.
Das diesjährige Thema „genius loci“, der Geist oder die Merkmale eines Ortes, welches eine Planung beeinflussen sollten, damit dieses sich positiv in einen Ort einfügt, wurde anschaulich durch die verschiedenen ausgewählten Gebäude erklärt:
Ob es das neue Mehrzweckgebäude mit Bibliothek im Dorfzentrum von St. Martin im Passeier war, welches sich im Rhythmus und Dachform dem Bestand anpasst, jedoch in der Anwendung der Materialien neue Wege geht, die Erweiterung  des Grieserhofes in Bozen, wo sich die neuen Baukörper harmonisch um den Park und Hofraum schließen und so einen wertvollen öffentlichen Raum gestalten oder auch das neue Panoramic Lodge in Reiswald, welches sich in den Ort einfügt, dessen Gliederung und Dachformen aufnimmt ohne als große Hotelanlage ins Auge zu fallen, alles sind Beispiele, die zeigen, wie Architektur im Stande ist, durch gekonnte, sensible Konzepte, Planungen und Ausführungen positiv wirkende Räume entstehen zu lassen.
Ebenfalls konnten sich die Teilnehmer über Sanierungen und Erweiterungen alter Höfe begeistern, so dem Mairhof in Partschins oder dem Feirumhof in Unterinn am Ritten, welche durch gezielte Eingriffe zu zeitgenössischen Wohnbauten umgestaltet worden waren, ohne ihren Charakter als historische Zeitzeugen zu verlieren.
Positiv vermerkt wurde auch allgemein, dass nicht nur über Architektur gefachsimpelt wurde, sondern über die Abläufe eines Baues gesprochen wurde, auch die Hintergründe der Entstehung, Schwierigkeiten bei den Umsetzungen erwähnt wurden und so eine runde Geschichte um die Entstehung der uns umgebenden Bauten entstand:
Die Besucher, welche an mehreren Touren teilnahmen, entdeckten die Unterschiede zwischen der Baukultur in Villnöss mit dem neuen Hotel Tyrol und dem umgestalteten Hotel Kabis und jener im Pustertal mit dem dem Bahnhof samt Fußgängerbrücke in Vierschach und der Neugestaltung der Fußgängerzone in Innichen, Unterschiede welche die Bautradition in unserem Land prägen.
Die Partner Architekturstiftung Südtirol, IDM, HGV, lvh und die unterstützende Firma Schweigkofler sind bemüht, auch in den kommenden Jahren diese wertvolle Initiative weiterzuführen.
 
Bozen, den 21.5.2019  mw
 

17.05.2019

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Tour 01_Passeiertal_Val Passiria

Dorfraum weiterbauen_Intervenire nel contesto di un paese

Der Auftakt zu den Südtiroler Tagen der Architektur 2019 fand am Freitag, den 17. Mai im Passeiertal statt und führte nach St. Leonhard und St. Martin. Das Motto „Genius Loci“ wurde mit dieser Tour auf die neu gestalteten Ortszentren bezogen und thematisch mit dem Untertitel „am Dorfraum weiterbauen“ näher betrachtet. Unter den Teilnehmern der Tour waren Einheimische, Architektur-Interessierte und Architekten aus Deutschland und Rovereto.
Am Beginn stand die Besichtigung des Bürogebäudes des Tourismusvereins in St. Leonhard. Im Veranstaltungsraum im oberen Geschoss erklärte die Architektin Renate Marchetti anhand einer Powerpoint-Präsentation ihr Entwurfskonzept und die gewählten Materialien. Die Gebäudestruktur aus Holz
ist in den Innenräumen sichtbar geblieben, die Außengestaltung erhält durch die Verkleidung aus Corten- Stahl ein einheitliches und einprägsames Erscheinungsbild.
Im Anschluss führte der Spaziergang durch St. Leonhard zum neuen Kindergarten, bei dem die Bauarbeiten noch nicht abgeschlossen sind. Aus diesem Grund bot sich den Teilnehmern die Gelegenheit zu einer Baustellenbesichtigung mit dem Architekten Peter Plattner. Der neue Kindergarten präsentiert sich als kompakter Baukörper mit eingefärbtem Sichtbeton, der durch die Fensteröffnungen mit breiter Holzrahmung akzentuiert wird. Im Inneren waren die Teilnehmer beeindruckt von den großzügigen, lichtdurchfluteten Räumlichkeiten.
In St. Martin gab die Architektin Margareta Schwarz den Teilnehmern einen kurzen Überblick über die Geschichte der Bürgerinitiative, die sich in den 1990er-Jahren die Verkehrsberuhigung der Dorfstraße zum Ziel gesetzt hatte. Wenn auch mit zeitlichem Abstand, so sind doch etliche der Ideen und Vorschläge der Gruppe in die aktuelle Gestaltung der verkehrsberuhigten Zone eingeflossen.
Der Vizebürgermeister von St. Martin, Erich Kofler, hat diese Ausführungen ergänzt und dabei die Bauvorhaben der Gemeinde aus den vergangenen Jahren hervorgehoben: dazu gehören das neue Bibliotheksgebäude, das Vereinshaus samt Platzgestaltung und die Bushaltestellen an der Hauptstraße.
Der Architekt Carlo Calderan verwies bei der Besichtigung der Bibliothek auf die Höhen und die Maßstäblichkeit der Nachbarbebauung, an denen sich die Architekten bei der Erarbeitung des Konzepts orientiert haben. Daraus resultiert die Form als traditionelles Haus mit geneigtem Dach, das jedoch in der Außengestaltung durch eine eigene Architektursprache seiner Funktion als öffentliches Gebäude Rechnung trägt.
Abgeschlossen wurde der Spaziergang mit dem nur wenige Schritte von der Dorfstraße entfernt gelegenen Wohnhaus Kogu. Der Architekt Alfred Gufler erklärte die besondere Herausforderung, auf dem sehr knapp bemessenen, trapezförmigen Grundstück die geforderte Wohnfläche unterzubringen. Die großzügige Wirkung des kleinen Hauses ergibt sich durch die Verkleidung in Lärchenholz, die ein homogenes Fassadenbild erzeugt, welches durch
großformatige Fenster ergänzt wird.

17.05.2019

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Tour 02_Brixen_Bressanone

Zeitgemäße Wohnsiedlungen in Brixen_Insediamenti residenziali contemporanei a Bressanone

17.05.2019

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Tour 03_Neues am Ritten_Nuovi edifici sul Renon

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Tour 04_Pustertal_Val Pusteria

Vom Ort der Stille über den schlafenden Drachen zum Platzkonzert_Dal regno del silenzio a un concerto in piazza, passando accanto un drago addormentato

18.05.2019

Connected

In occasione delle Giornate dell'Architettura: Jazzkonzert della Band Connected
Im Rahmen der Tage der Architektur: Jazzkonzert der Band Connected

18.05.2019

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Tour 05_Vinschgau_Val Venosta

Tradition und Moderne im Vinschgau_Architetture tradizionali e contemporanee

Tour 05_Architektur ist kulturelles Erbe und Ausdruck unserer Identität
Baukultur: „Tage der Architektur 2019“ zum Thema „Genius Loci“
 
Bereits zum 5. Mal fanden Ende Mai in ganz Südtirol die „Tage der Architektur“ statt, welche in Zusammenarbeit zwischen der Architekturstiftung Südtirol , IDM, HGV und lvh organisiert werden. Ziel ist es zum einen, Touristen und Einheimischen Einblicke in lokale architektonische Schätze zu gewähren, zum anderen die Bevölkerung für unser kulturelles Erbe und den sensiblen Umgang damit zu sensibilisieren. Ganz in diesem Sinne war das heurige Thema „Genius Loci“, das soviel bedeutet wie „der schöpferische und beschützende Geist des Ortes“.  Es sind einzigartige, nicht alltägliche Orte mit einer Art von Heiligkeit, die wir und viele Menschen, die immer wieder von “Nichtorten” fliehen, suchen, besuchen und erkennen.
Diese lokal verankerte Kraft beschränkt sich nicht nur auf Gemäuer und Bauten, sondern kann sich auch auf das, was wir essen und wie wir leben, ausweiten. So zog sich dieses Thema wie ein roter Faden durch die Tour im Vinschgau und ließ angeregte Diskussionen der Teilnehmer rund um das Thema Regionalität und Identität zu.
Arch. Jürgen Wallnöfer öffnete die Türen zu seinem Büro, für welches er in Glurns einen alten Stadel neben seinem Wohnhaus ausbaute. Hinter den alten robusten Mauern offenbarte sich den Besuchern ein lichtdurchflutetes Büro mit einem einzigartigen Wohlfühlklima.
Noch nicht ganz fertig gebaut, durften die Besucher anschließend die Räume des Flurins Turm besichtigen, durch welche der zuständige Arch. Werner Pircher führte. Durch sensible Wiedergewinnungsmaßnahmen konnte das Gebäude, welches aus dem 13. Jahrhundert stammt,  vor dessen Verfall gerettet werden und offenbart nun sein ganzes Potential. Regionalität war auch beim Mittagessen, welches der junge und talentierte Inhaber und Koch des dazugehörigen Restaurants Thomas Ortler zauberte, Gebot. Die Zutaten seiner Küche sind saisonal und kommen vorwiegend aus der unmittelbaren Umgebung.
Am Nachmittag wurde der neue Kindergarten in Schluderns besucht, welcher aus der Feder des Architekten Roland Baldi stammt. Der Holzbau mit Putzfassade und großen Fensteröffnungen, welche in ihrer unregelmäßigen Form einer Kinderzeichnung nachempfunden sind, bietet den Kindern einzigartige Räume zum heranwachsen und sich entwickeln.  
Ein Besuch der Hofkäserei Englhorn rundete den Tag ab. Betriebsleiter Alexander Agethle konnte durch den Kauf der alten Dorfsennerei von Schleis deren Abbruch verhindern und baute sie in Zusammenarbeit mit Arch. Jürgen Wallnöfer zu einer modernen Sennerei um, welche es ermöglicht, in einem behutsamen und schonenden Verfahren hochwertigen und biologischen Rohmilchkäse herzustellen. Natürlich wäre es einfacher gewesen, das bestehende Gebäude abzureisen und durch ein neues zu ersetzten. Doch Planer und Bauherr entschieden sich dagegen und konnten so ein Stück gebaute Identität von Schleis erhalten.
Der behutsame Umgang mit unserem architektonischen Erbe und die sensible Einfügung moderner Architektur in bestehende Strukturen garantieren nicht nur den Fortbestand unserer Kultur, sondern bilden auch riesiges Potential für den Vinschger Tourismus. Denn in unserer schnelllebigen Zeit wächst das Bedürfnis nach authentischen Orten und Identität.
 

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Tour 06_Kastelruth Castelrotto

Zeit in der Architektur_Il tempo nell‘architettura

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Tour 07_Bauten die das Tal prägen_Edifici che caratterizzano la valle

An der Rundfahrt durch Villnöß nahmen 22 Architekturinteressierte aus dem In- und Ausland teil. Während der Fahrt im Kleinbus konnte zur Geologie, zur Besiedlung des Tales und zur Typologie der Höfe gesprochen werden.
In der Bar und Restaurant »Pitzock« begrüßte uns Bürgermeister Peter Pernthaler. Oskar Messner erklärte wie aus der kleinen »Bar Franz« ein Slow-food Restaurant entstand. Architekt Christian Schwienbacher erläuterte die Gestaltungsüberlegungen zur Bar, mit dem langen »Pudel« und zum Gastlokal, der modernen Interpretation einer Stube.
Weiter zum »Feldthunhof« in Coll. Architekt Christian Mahlknecht erzählte vom langsamen Wachsen des Gebäudes aus dem mittelalterlichen Wohnturm bis zur heutigen Gesamtgestalt, vom desolaten Zustand des Gebäudes und der vorbildlichen Renovierung. Die Familie Obwexer-Rainer erlaubte die
Besichtigung der Wohnräume und der Stube.
Bei der Rückfahrt nach St. Peter konnten wir das ganze Tal überblicken und seine ursprüngliche Besiedlung erläutern: die großen Paarhöfe, die meist ins Tal schauen und in den Hang hineingebaut sind und unten im Tal die Mühlen und Häuser der Handwerker, die mit dem First parallel zum Bach standen. Wir konnten auch feststellen, dass diese Typologie leider schon lange aufgegeben wurde und manche Orte ziemlich wirr bebaut wurden.
Ein Höhepunkt des Tages war die Führung durch die Grundschule von St.Peter durch den Architekten Carlo Azzolini. Er erzählte von der Entstehungsgeschichte, dem Einfluss, den die Planer auf den Ort genommen hatten; wie sie durch die Untersuchung der Baukörper von alten Höfen im Tal die Proportionen und die Anordnung der einzelnen Elemente der Schule und des später ergänzten Kultursaals samt Bibliothek entwickelt haben. Auch im Inneren entspricht die Aufteilung der Klassen und der vorgelagerten Arbeitsräume, selbst nach fast 40 Jahren, immer noch den Anforderungen an zeitgemäßen Unterricht. Die teilnehmenden Architekten waren sich einig, dass dieses Schulgebäude zu den vorbildlichen Architekturen im ländlichen Raum Südtirols gehört.
Im Gasthof Kabis zeigte uns Architekt Schwienbacher zuerst die schon vor einigen Jahren gestalteten Saunaräume und dann die neue Bar, den mit alten Elementen bestückten Speisesaal, die Säle und Stuben im Obergeschoss und die Gästezimmer mit den neu eingebauten Nasszellen. Wir konnten uns vom behutsamen Zusammenspiel von Alt und Neu überzeugen.
Nach dem Mittagessen fuhren wir mit einem kurzen Blick auf die Wohnanlage Zellen und auf die Sozialwohnungen am Bergerweg zum Hotel Tyrol in St. Magdalena. Das in den 70er Jahren errichtete Hotel wurde vom Villnößer Architekten Thomas Fischnaller vorbildlich umgebaut und erweitert. Er gliederte das breite Gebäude in zwei den Proportionen des Tales entsprechende Baukörper und nahm die typische Neigung der alten Satteldächer auf. Die Zimmer, ausgeführt in Holz aus dem Tal, strahlen Ruhe und Modernität aus. Die Familie Senoner- Eisendle legte großen Wert auf nachhaltiges Bauen. Dem Architekten gelang es ein mutiges, zeitloses Ensemble zu schaffen.
Den Schluss bildete die Besichtigung des Naturparkhauses und der Grundschule in St. Magdalena. Alt-Bürgermeister Robert Messner erzählte vom Wettbewerb, anschließend zeigte uns die Leiterin des Naturparkhauses, Frau Barbara Brugger die Ausstellung. Im besonderen hat gefallen, wie die Gebäude, und damit auch die Innenräume, in Dialog mit der Landschaft treten.
Marlies Gasser, Klaus Vontavon

19.05.2019

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Tour 08_Genius Loci in Bozen_ a Bolzano

19.05.2019

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Tour 09_Sarntal_Val Sarentino

Weiterbauen, Neues schaffen und neue Formen behutsam einbetten_Continuare a costruire e inserire in modo sensibile nuove forme nel paesaggio

Es hatten sich erstaunlich viele Interessierte auf den Weg ins Sarntal gemacht.
Im Hotel Bad Schörgau hat Gregor Wenter, der Chef des Hauses, den Tour - Teilnehmern in seiner bekannt offenen und unterhaltsamen Art, die Entstehung des Projektes vor Augen geführt: Das Projekt spiegelt die Denkensart des Betriebes wider. „Alles ist in Entwicklung. Alles muss den Notwendigkeiten, die sich oft erst während des Gebrauchs herausstellen, anpassbar und verbesserbar sein
 
Anschließend wurde das Wohnhaus am Hofmannanger in Reinswald besichtigt, wo
Architekt Heinrich Mutschlechner den Teilnehmern kurz die Entstehungsgeschichte des ursprünglich als Feriendomizil angedachten Wohnhauses und das in sich stimmige Projekt erläuterte:
  • das Wohnhaus mit den ineinanderfließenden Räumen,
  • die gewählten Materialien (vom eigenen Wald geschlagenes Zirbenholz als Täfelung) in einfacher Art, aber in hoher handwerklicher Kunstfertigkeit angewandt,
  • und die Anordnung der Lichtöffnungen, welche eine angenehme Atmosphäre erzeugen.
 
Letzte Etappe war beim The Panoramic Lodge:
Gut im Zeitplan haben wir die „The Panoramic Lodge“ erreicht, wo ich die Möglichkeit hatte das doch in seiner Dimension für den Ort relativ große Bauvorhaben zu erklären. Das Volumen wurde einerseits durch die Dachform optisch in zwei Baukörper unterteilt, anderseits wurde es durch die Anwendung von einer differenzierten Materialsprache in leichte und schwere Gebäudeteile gegliedert, welche sich gegenseitig ausbalancieren.  Eingegangen wurde auf die sehr kleine Baufläche und die kurze Planungs- und Bauzeit. Dr. Richard Moser, Eigentümer des Hotels, erklärte in fesselnder Manier die Rentabilitätsrechnung für das realisierte Bauvorhaben und lud die Tourteilnehmer anschließend zu einer großzügigen „Marende“ mit Sarner Spezialitäten ein.
 
Bozen, 30.05.2019
Architekturbüro Kienzl
Arch. Armin Kienzl
 

18.05.2019

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Mairhof Partschins_Parcines

Sanierte Bauernhöfe_Masi ristrutturati

19.05.2019

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Feirumhof Ritten_Renon

Sanierte Bauernhöfe_Masi ristrutturati